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Wesel
Meetschen legt Biografie eines Märtyrers vor

Wesel. Mal reist und schreibt er auf den Spuren polnischer Heiliger (Johannes Paul II., Schwester Faustina), mal geht er den Geheimnissen der "Digitalen Spiritualität" nach oder schreibt Romane ("Requiem für einen Freund", "Guten Tag") - das neue Buch des Autors Stefan Meetschen, der in Wesel aufwuchs, am AVG Abitur machte und heute in der Nähe von Warschau lebt, ist dagegen eine Biografie und einem Journalisten und Widerstandskämpfer gewidmet: Fritz Gerlich, der als Chefredakteur in München früh und mutig vor den Nationalsozialisten warnte und dafür mit seinem Leben bezahlte. Im Konzentrationslager Dachau wurde Gerlich, der ursprünglich aus Stettin (Szczecin) stammte, 1934 ermordet.

Meetschen hat mit "Ein gerader Weg" das Leben Gerlichs spannend zusammengefasst, wobei der Mensch mit all seinen Stärken und Schwächen lebendig wird. "Ich wollte zeigen und für mich selbst besser verstehen, was es bedeutet, ohne Angst vor Konsequenzen die Wahrheit zu schreiben und mit dem Leben die volle Verantwortung für jedes geschriebene Wort zu übernehmen", erläutert Meetschen seine Motivation für das Buch, das im fe-Medienverlag erschienen ist. Auf Gerlich sei bereits er vor 15 Jahren aufmerksam geworden; vor einem Jahr, so Meetschen, habe er sich gefragt, was er tun könne, um den zu cholerischen Ausbrüchen neigenden Wahrheitssucher bekannter zu machen. Die Biografie lädt zur weiteren Beschäftigung mit Fritz Gerlich ein.

"Ein gerader Weg. Der katholische Journalist, Widerstandskämpfer und Märtyrer Fritz Gerlich", hat 176 Seiten und ist für 12, 80 Euro im Handel erhältlich.

Quelle: RP
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