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Wesel
Mehr Mülleimer für Bahnhof nötig

Wesel. RP-Leser äußern sich zu Unkraut, Abfall und mangelhaftem Strauchschnitt. Von Klaus Nikolei

Auch gestern meldeten sich eine ganze Reihe von Lesern zum Thema Unkraut und Müll in der Stadt.

Helga und Kurt Seifert, die kürzlich eine barrierefreie Wohnung in einem der beiden neuen Mehrfamlienhäuser an der Stadtrampe mit Blick in die Aue bezogen haben, beklagen den Zustand der Bahngleise, die zum Flachglasgelände führen. "Im Sommer wie im Winter ist der Seitenstreifen hin zum Gelände, auf dem der Verein Historischer Schienenverkehr beheimatet ist, verunkrautet und verunreinigt. Das ist wahrlich kein schöner Anblick", sagt das Ehepaar. Im Rahmen der 775-Jahr-Feier der Stadt, bei der sicher auch viele Gäste mit der historischen Eisenbahn fahren werden, "würde es sicher einen guten Eindruck machen, wenn der Seitenstreifen gepflegter aussehen würde".

Nicht so sehr über Unkraut, aber über Müll, der überall herumliegt, beklagt sich RP-Leserin Karin Böllert. Vor allem die Situation im Weseler Bahnhof ärgert sie. "Dort gibt es lediglich ein Mülleimerchen. Ich frage mich, warum dort nicht ein zweiter oder auch dritter Eimer aufgestellt wird. Das wäre doch die einfachste Lösung." Und dann kommt sie doch noch auf das Thema Unkraut zu sprechen. Den Vorschlag der CDU, Asylbewerber mit dem Entfernen von Unkraut zu beauftragen, findet sie prima. "Vielleicht kann man auch junge Leute, die vom Gericht zu Sozialstunden verurteilt wurden, zu solchen Arbeiten heranziehen", schlägt sie vor.

Frank Dziwisch hat sich ebenfalls in der Redaktion gemeldet und schlägt vor, das Thema um die Frage zu erweitern: "Wer kümmert sich darum, dass das Licht der Straßenlaternen auch auf den Gehwegen ankommt?" In vielen Bereichen der Stadt verhinderten Bäume und Sträucher, dass das Licht der Laternen auch die Gehwege erreicht.

Quelle: RP
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