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Kommentar: Unsere Woche
Mein, dein, unser: Erziehungssache

Wesel. Graffiti gab es schon im alten Rom. Wenngleich antike Kritzeleien heute untersuchenswertes Kulturgut sind, wird aktuellen Sachbeschädigungen dieser Art in 2000 Jahren wohl weniger Beachtung geschenkt. Der Weseler Bahnhof ist ein Beispiel für Vandalismus jeder Art. Aber eben nur eins. Bushaltestelle oder Parkbank, Laterne oder Hauswand: Vor gewissen Elementen ist nichts sicher. Das ist einfach so. Aber muss es auch so bleiben? Zivilcourage wäre angesagt, jegliche Zerstörungswut im Keim zu ersticken. Und wenn man sich nicht traut, allein gegen Halbstarke vorzugehen, so kann man doch wenigstens einen guten Zeugen abgeben.

Denn eins ist sicher: Wenn Täter auf die Unversehrtheit fremden oder öffentlichen Eigentums pfeifen, dann muss man sie zur Rechenschaft ziehen. Unterschiede zwischen mein, dein, unser sind nicht jedem bekannt. Dies zu vermitteln ist Erziehungssache und kann dauern. Die andere Variante ist schneller Zugriff mit unmittelbar deutlicher Sanktion. Das kostet Personal und damit Geld. Was ist uns lieber?

Quelle: RP
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