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Niederrhein
Merkel bewegt von Besuch in Marxloh

Angela Merkel besucht Duisburg-Marxloh
Angela Merkel besucht Duisburg-Marxloh FOTO: dpa, rwe mg
Niederrhein. Im Gespräch mit dem Duisburger CDU-Bundestagsabgeordneten Thomas Mahlberg hat Angela Merkel bekräftigt, dass es die von ihr vorgeschlagene Arbeitsgruppe Marxloh bald geben werde. Von Sandra Kaiser

Bereits kurz nach dem Besuch von Angela Merkel in Marxloh hatte der Duisburger CDU-Chef und Bundestagsabgeordnete Thomas Mahlberg die Möglichkeit, persönlich mit der Bundeskanzlerin über ihre Eindrücke zu sprechen. "Der Besuch in Marxloh am Dienstag und das Gespräch mit den Bürgern, das hat sie sehr bewegt, das habe ich herausgehört", sagt Mahlberg.

Aussagen beim Bürgerdialog in Marxloh

Er war mit Parteikollegen aus der CDU-Landesgruppe ins Kanzleramt eingeladen worden - ganz unabhängig von Merkels Stippvisite in Duisburg. "Der Termin stand schon lange fest. Aber es war natürlich eine super Gelegenheit, mit der Kanzlerin noch einmal über ihren Auftritt hier zu sprechen", so Mahlberg.

Er selbst war am Dienstag nicht persönlich im "Hotel Montan" beim Bürgerdialog. Aber er hat sich Ausschnitte im Fernsehen angesehen. Der Sender Phoenix hatte die Diskussion live übertragen. "Sie ist aufgetreten, wie ich sie kenne: Sie hat zugehört, war sehr offen, sehr gut vorbereitet und wusste um die Probleme im Stadtteil", so Mahlberg. Das habe er ihr auch gesagt. "Ich habe die Kanzlerin gelobt und gesagt, dass das ein tolles Zeichen von ihr war und dass sie damit vielen Menschen in Marxloh und in der Stadt Mut gemacht hat." Auch hat dem Duisburger Bundestagsabgeordneten gefallen, wie verbindlich und konkret Merkel gewesen sei. Sie habe sich jedes vorgetragene Problem angehört, auch wenn es mal persönlich wurde oder sehr ins Detail ging. "Sie war auch da sehr geduldig und hat sich Lösungen überlegt oder Ansprechpartner genannt, an die man sich wenden kann. Das war gut."

FOTO: CDU

Vor allem hat Mahlberg gefallen, dass Merkel eine Arbeitsgruppe angeregt hat mit Akteuren und Politikern aus der Kommune, des Landes NRW und verschiedener Ministerien auf Bundesebene. "Sie hat dabei keinen übergangenen, sondern alle mit einbezogen, das war richtig", so Mahlberg.

Er ist überzeugt davon, dass es diese Arbeitsgruppe in Kürze tatsächlich geben wird und dies nicht nur ein loses Versprechen war. "Darüber haben wir jetzt auch noch einmal gesprochen. Sie hat das nicht vergessen", so Mahlberg, der, wie er sagt, diese Arbeitsgruppe gerne begleiten werde.

Fotos: Merkel besucht Flüchtlingsheim in Heidenau FOTO: dpa, pzi
Quelle: RP
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