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Hamminkeln
Mit dem JuZe in den Sommer

Hamminkeln: Mit dem JuZe in den Sommer
JuZe-Leiterin Stefanie Werner im Jugendzentrum an der Diersfordter Straße. FOTO: ema
Hamminkeln. Das Jugendzentrum trifft mit seinem Angebot den Nerv der Jugendlichen. Die zusätzliche Mobile Kinder- und Jugendarbeit sorgt dafür, dass Betreuung auch in anderen Ortsteilen gesichert ist. Sonderprogramm für den Sommer. Von Thomas Hesse

Stefanie Werner weiß, dass die Jugendarbeit im Jugendzentrum Hamminkeln gut funktioniert. Im Fachausschuss ließ sie Zahlen und Beispiele sprechen. Die Zustimmung der Politiker war dementsprechend groß. Denn die Angebote für Kinder von neun bis zehn Jahren werden "extrem gut angenommen", der Kindertreff ab sechs Jahren hat 35 feste Teilnehmer erreicht. Auch Jugendliche kommen gerne. Sogar die Zahl der jungen Stammgäste im Jugendzentrum an der Diersfordter Straße ist erfasst: 2016 waren es 182. "Im Vergleich sind wir einer der bestbesuchten Jugendtreffs im Kreis Wesel", sagte die Juze-Leiterin.

Noch mehr Zahlen: 2016 haben 1197 Kinder und Jugendliche die Veranstaltungen besucht. Dazu kommen 444 Teilnehmer aus Kooperationen mit den Schulen. Die Karnevalsdisco, so Werner, sei zum Beispiel ein gewichtiger Renner. Gestartet mit 50 Kindern habe man jetzt 100 bis 120 Besucher erreicht. Bilder in der Präsentation bewiesen, dass der Spaß groß war. Der Sommer-Ferienspaß ist schon zwei Tage nach der Anmeldung ausgebucht. Fördergeld wie beim "Kulturrucksack" wird gut eingesetzt, die Veranstaltungen werden sehr gut angenommen. Die Kooperation mit den Schulen funktioniere ebenfalls sehr gut, so die Juze-Leiterin. Beispiel: Bei einem Kunstprojekt mit der Grundschule entstehen Sitzskulpturen, sie werden vor der Sommerpause eingeweiht.

Gut im Aufbau hat sich die neue Strategie mit dem Mobile Kinder- und Jugendarbeit entwickelt. Jugendarbeiter Thomas Tangelder (59) fährt mit dem auffällig bemalten Fahrzeug in die Ortsteile, um Jugendliche anzusprechen oder einzubinden, die nicht in Jugendtreffs gehen oder in Vereinen organisiert sind. Montags ist er in Dingden, erst im Jugendtreff Next Generation, später an Plätzen, wo sich diese Kinder und Jugendlichen aufhalten. Für die aufsuchende Jugendarbeit sind diese Treffs besonderes Aufgabenfeld. Zusätzlich plant Tangelder im Sommer einige besondere Aktionen wie ein Fußballspiel gegen eine Bocholter Mannschaft oder eine Bilder-Rallye in Dingden.

Irgendwann soll außerdem der mit Spendengeldern erworbene Wohnwagen auf Tour gehen, der bei einem Graffiti-Workshop für die mobile Arbeit in auffälliger Optik gestaltet wurde. Tangelder brachte es im Ausschuss auf den Punkt: "Wenn der nicht auffällt, weiß ich nicht, was auffällt."

Quelle: RP
 
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