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Wesel
Musikverein mit tollem Aboprogramm

Wesel. Hochrangige und abwechslungsreiche Konzerte gibt es ab September im Bühnenhaus. Von Hanne Buschmann

Die Konzertreihe im Bühnenhaus 2016/2017, Abo und freier Verkauf, verantwortet vom Städtischen Musikverein und von der Stadt Wesel, weckt jetzt schon blanke Vorfreude. Bei der Jahreshauptversammlung des Musikvereins im Waldhotel Tannenhäuschen wurde sie unlängst vorgestellt (RP berichtete). Dem seit Jahren versierten Programmplaner und Plakatgestalter Klaus-Ulrich Schmidt gelang wiederum eine so hochrangige wie abwechslungsreiche musikalische Folge. Ihm assistierte bei der ehrenamtlichen, naturgemäß vielen Arbeit der neue stellvertretende Vorsitzende des Musikvereins, Dr. Max Brandt, mit Sachverstand und Begeisterung.

Montag, 12. September, geht's los mit dem Ensemble "percussion posaune leipzig". Der Name "Leipzig" ist sowieso eine Gütemarke. Vier Profimusiker - drei Posaunisten und ein Percussionist - bieten Bearbeitungen von Renaissance (Madrigale), dem einsamen großen Bach (Wohltemperiertes Klavier) bis Wudrak, geb. 1948, (Der weiße Hai im Alpensee). Bearbeitungen - schon seit hunderten Jahren im Konzertbetrieb üblich - und moderne Kompositionen werden von den Weseler Hörern längst akzeptiert. Neu ist ein moderiertes Nachmittagskonzert für Kinder und Familien: "Die Bremer Stadtmusikanten".

Freitag, 21. Oktober: "Trio Kontra" - Violine, Kontrabass, Klavier - mit Werken von Bach, Penderecki, Bottesini, Rachmaninow, Piazzolla. Die drei prämiierten jungen Musiker sind vorgeschlagen von der Bundesauswahl Konzerte junger Künstler - BAKJK - ebenfalls ein Gütezeichen.

Freitag, 25. November: Duisburger Philharmoniker unter dem jungen Ausnahme-Dirigenten Aziz Shokhakimov und mit der russischen Cellistin Tatjana Vassiljeva ("Russische Legenden" - Rimsky-Korsakow, Schostakowitsch, Tschaikowsky).

Freitag, 13. Januar: Neue Philharmonie Westfalen unter Generalmusikdirektor Rasmus Baumann mit dem Solisten Reinhold Friedrich, Trompete. "Südstaaten" heißt ihr Programm mit Gershwin, Grofè und Zimmermann. Das ist doch Klasse!

Samstag, 13. Februar: Kodály Quartett (zwei Violinen, Viola, Violoncello), das international berühmte ungarische Ensemble, das sich vornehmlich den Werken ihres Landsmanns Kodály widmet, in Wesel auch Mozart und Dvorak exzellent nahebringt.

Freitag, 3. März: Cicerone Ensemble (BAKJK). Dessen Instrumente Traversflöte, Barockcello und Cembalo verraten schon, dass es sich hier um ein Programm mit historischer Musik handelt. Dargeboten wird dieses von ausgezeichneten jungen Musikern.

Mittwoch, 17. Mai: Neue Philharmonie Westfalen mit einem großen Abschlusskonzert. Unter GMD Rasmus Baumann spielt der international gefragte Pianist Martin Stadtfeld Mozarts Klavierkonzert Nr. 26, c-Moll. Außerdem erklingt Haydns Sinfonie Nr. 92 (Oxford). Rasmus Baumann hat offenkundig die Neue Philharmonie Westfalen mit seiner überlegten Programmgestaltung und inspirierenden Dirigierkunst vorangebracht. Vorgesehen ist für Wesel auch, dass der Pianist Stadtfeld bei einem Schulbesuch mit Schülern über seine Arbeit spricht und einige Musikstücke vorstellt.

Lust bekommen, ein Abo zu bestellen? Das ist an der Theaterkasse im Centrum möglich. Das Konzertprogramm des Musikvereins ist zu lesen im gerade herausgekommenen Prospekt des Städtischen Bühnenhauses 2016/17. Die neue Broschüre des Musikvereins kommt voraussichtlich Anfang August heraus.

Quelle: RP
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