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Kreis Wesel
Niederrheinische Küche auf einen Blick

Kreis Wesel. Das in Rheinberg ansässige Portal niederrhein.de bittet um Mithilfe: Aus zugesandten Rezepten entsteht ein Kochbuch. Von Uwe Plien

Die ganze Welt der niederrheinschen Küche soll in ein Kochbuch gepackt werden. Und dazu ist die Mitarbeit der Menschen aus der Region gefragt. "Wir bitten um die Zusendung typisch niederrheinischer Kochrezepte", sagt Michiel Aaldering, verantwortlich für das in Rheinberg ansässige Online-Portal "niederrhein.de". "Wir werden die Rezepte nachkochen, ausprobieren und die, die geeignet sind, in unser Buch aufnehmen." Bis zum 30. April können Vorschläge - gerne mit Foto von Koch und Speise - an die E-Mail-Adresse beratung@niederrhein.de geschickt werden.

Grünkohl mit "Mettwürstkes", Spargel, Pfannekuchen, Grillage-Torte, "Endivien unternander" oder Gänsebraten mit Rotkohl - das sind die Klassiker. "Aber es gibt ja schließlich noch viele andere Gerichte", meint Sebastian Mörth, als Eventmanager im Unternehmen Aaldering Mitglied des niederrhein.de-Teams.

Die Idee zu dem Buch entstand bei der Planung der Silvester-Gala im Kamper Hof. "Damals ging es um ,Ballebeuskes', also Krapfen, und ihre richtige Herstellung." Im Herbst nun soll das Buch in aufwendiger Aufmachung erscheinen. Verkauft wird es über den Online-Shop, den "Niederrhein-Schnapper". Ihn erreicht man unter www.niederrhein.de/schnapper-angebote-am-niedrrhein. Als Anreiz versprechen Michiel Aaldering und Sebastian Mörth, dass alle Autoren der veröffentlichten Rezepte ein Exemplar des Niederrhein-Kochbuchs gratis bekommen. Der Plan lautet, nicht einfach die verschiedenen Rezepte hintereinander zu reihen, sondern auch Erläuterungen oder Anekdoten dazu aufzuschreiben. "Wir sind sehr gespannt, was da alles zusammenkommt", sagt Sebastian Mörth.

Mitmachen kann übrigens jeder. Aaldering: "Profi- oder Hobbykoch, das ist völlig egal. Entscheidend ist das Ergebnis." Mit dem Kochbuch soll ein Zeichen der Heimatverbundenheit gesetzt werden - "neben der Liebe für die Landschaft, die Städte und die niederrheinische Lebensart eben auch für die Speisen aus der Region", so der Organisator.

Jeder aus den Schnapper-Verkäufen verdiente Euro soll wieder in das Niederrhein-Marketing investiert werden, verspricht Michiel Aaldering: "Mit dem Kauf bereitet man also nicht nur sich selbst oder seinen Liebsten eine Freude, sondern macht auch etwas Gutes für den Niederrhein." Deshalb steht die Aktion auch unter dem Motto "Von Niederrheinern für Niederrheiner".

Das Online-Portal "niederrhein.de" ist in erster Linie touristisch ausgerichtet und entwickelt sich gut. Michiel Aaldering: "Wir haben schon 4600 Follower bei Facebook - Tendenz steigend." Das Angebot richtet sich an alle, die sich als Niederrheiner fühlen.

Quelle: RP
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