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Kreis Wesel
Partner prüfen Naturschutzarbeit

Kreis Wesel. Vor vier Jahren bekam der Naturschutz in den Wäldern um Wesel einen neuen Namen: "Bodensaure Eichenwälder mit Mooren und Heiden" heißt das Großprojekt, das unter Leitung der Biologischen Station 2012 aus der Taufe gehoben wurde. Von Beginn an waren das Regionalforstamt Niederrhein, der Regionalverband Ruhr/Ruhr-Grün und die NRW-Stiftung Partner. Neben dem Land, dem Kreis Wesel und den Stadtwerken Wesel fördert besonders die EU das Projekt. Insgesamt stehen den Partnern über 3,2 Millionen Euro für den Schutz der Eichenwälder zur Verfügung. Geldgeber und Projektpartner tagten jüngst in der Biologischen Station, prüften den Einsatz der Mittel und schauten sich im Diersfordter Wald um.

So sind zwischen Flüren und Diersfordt Eichen in Nadelwälder gepflanzt worden. Der weiße Verbissschutz der Jungbäume ließ schon im Vorbeifahren das Ausmaß der Pflanzung erahnen. Im nahe gelegenen Großen Veen ist nach Schließung alter Gräben das Wasser so weit gestiegen, dass trocken gefallene Bereiche wieder "nasse Füße" bekommen haben. Gehölze wurden gezielt entfernt. Der Wasserhaushalt des Gebietes hat sich wieder zum Nassen hin verschoben.

Die Biologische Station im Kreis Wesel und ihre Partner blicken mit Zuversicht in die nächste Phase der Naturschutzarbeit.

Quelle: RP
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