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Wesel
PPP-Kirmes mit Rekordbeteiligung

Wesel: PPP-Kirmes mit Rekordbeteiligung
Wenn heute die ersten Gäste kommen, soll die Fassade des "Showlabyrinths" mit Elvis im Straßenkreuzer blitzen. FOTO: Ekkehart Malz
Wesel. 70 Schausteller, so viele wie lange nicht, haben ihre Fahrgeschäfte und Buden auf dem Festplatz an der Rheinpromenade aufgebaut. Weil das Wetter mitspielt, rechnen sie mit guten Geschäften. Vor allem morgen vor dem Feuerwerk. Von Klaus Nikolei

Seit Tagen schon beobachtet die Weseler Familie Böttner im Internet gespannt und hocherfreut die Wettervorhersage. Schön soll's werden während des 38. PPP-Stadtfestes, das heute Abend um 18 Uhr im Biergarten neben dem Rheinbad offiziell von Bürgermeisterin Ulrike Westkamp eröffnet wird. "Und jeden Tag wird's ein bisschen wärmer. Sonntag bis 26 Grad. Geradezu ideal für uns Schausteller", freut sich Judith Böttner, die zusammen mit ihrer Schwester Simone Böttner und ihrem Vater Franz Böttner die traditionsreiche Kirmes auf dem Festplatz an der Rheinpromenade organisiert.

Die Stimmung unter den Besitzern der Fahrgeschäfte, der Schießbuden, der Imbisswagen und unter den Anbietern von gebrannten Mandeln, Popcorn und Co. ist prächtig. Alle sind positiv gestimmt. Kein Wunder, denn der Jahrmarkt zu PPP ist - so das Wetter denn mitspielt - immer eine lohnende Sache. Für die Schausteller und natürlich auch für die vielen Tausend Besucher, die bis Sonntagabend erwartet werden. Darunter viele Stammkunden, wie Judith Böttner zu berichten weiß. "Da sind viele Menschen vom linken Niederrhein, aber auch aus Duisburg und den Niederlanden, die immer gerne wieder kommen. Natürlich auch wegen des Feuerwerks." Das soll, so haben es die Veranstalter von Wesel Marketing verkündet, morgen Abend ab etwa 22.15 Uhr in der Rheinaue auf der linken Rheinseite abgebrannt werden. Gänsehaut ist garantiert, weil zu der Show am Nachthimmel passende Melodien vom Band gespielt werden: Hits von Pop-Legenden wie Michael Jackson und den Beatles beispielsweise.

Doch zurück zur PPP-Kirmes. Die wartet mit gut 70 Attraktionen auf - deutlich mehr als in den vergangenen Jahren. Wie das kommt? "Nun", erklärt Simone Böttner, "normalerweise fällt unsere Kirmes mit der in Herne-Crange zusammen. Nur alle sieben Jahre sind wir eine Woche früher dran. Deshalb haben wir einem guten Dutzend mehr Bewerbern als sonst einen Standplatz hier zur Verfügung gestellt." Erfolgreich beworben und erstmals mit von der Partie sind die Eigentümer des "Boosters" aus Hannover. Das Karussell besteht aus vier Kreuzen, die auf einer drehbaren Plattform montiert sind. An jedem der Kreuze hängen vier der insgesamt 16 Gondeln, die Platz für jeweils zwei Personen bieten. Sobald sich der "Booster" in Bewegung setzt, dreht sich nicht nur die Plattform, sondern auch die einzelnen Kreuze. Das Rundgeschäft wird dabei immer schneller, so dass sich die Gondeln seitlich überschlagen. Also nichts für schwache Nerven und nur für Leute ein Genuss, die schwindelfrei sind und Action lieben.

Neben der Familie Böttner, die mit ihrem Imbiss-Betrieb beziehungsweise Getränkeausschank auf dem Festplatz zu finden ist, gehört die Schaustellerfamilie Voss-Kurze aus Geldern mit ihrem Kinderkarussell zu den Betrieben der ersten Stunde. "Daneben gibt es noch viele andere Kollegen, die Wesel seit Jahrzehnten die Treue halten und sich auf die PPP-Tage freuen", sagt Judith Böttner.

Quelle: RP
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