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Schermbeck
Presbyter-Kandidaten stellen sich vor

Schermbeck. Auf der Gemeindeversammlung der Evangelischen Kirchengemeinde Gahlen wurde eifrig diskutiert.

Die nächsten Presbyterwahlen und allgemeine Themen der Kirchengemeinde standen im Mittelpunkt einer Gemeindeversammlung, zu der Pfarrer Christian Hilbricht am Montagabend etwa 40 Mitglieder der Kirchengemeinde Gahlen im Gemeindehaus an der Kirchstraße begrüßte. Die Kirchengemeinde umfasst zwei Wahlbezirke. Zum Presbyterium gehören die beiden Pfarrer Christian Hilbricht und Diethelm Krema, zwölf ehrenamtliche Presbyter und zwei Presbyter aus der Gruppe der kirchlichen Mitarbeiter.

Im Wahlbezirk I (Gahlen-Dorf) stellten sich Frank Abelt, Kornelia Benninghoven, Kerstin Dierks, Heinz-Gerd Fengels, Helmut Hemmert und Henning Horstkamp als Bewerber für das Amt eines Presbyters vor. Im Wahlbezirk II (Friedenskirche Hardt) wollen Erika Brucks und Dirk Fröscher ebenso kandidieren wie Sandra Hantschel, Volker Korb, Marcus Scholten, Isabell Meyer und Nico Wischerhoff. Aus der Gruppe der Mitarbeiter kandieren Küsterin Annegret Engelmann, Küsterin Marianne Schulte und Kirchenmusikerin Annelie Twachtmann für das Amt einer Presbyterin. In einer weiteren Versammlung am kommenden Freitag stellen sich dann alle Kandidaten ab 20 Uhr im Gemeindehaus auf der Hardt vor.

Friedhofs-Kirchmeister Heinz-Gerd Fengels stellte die Bemühungen der Gemeinde vor, im Rahmen der "Strategie 2020" den Friedhof am Widemweg attraktiver zu gestalten. "Der Friedhof prägt das Gemeindebild mit", sagte Fengels. In mehreren Sitzungen der Presbyter und in einer Sitzung, an der auch der Heimatverein und mit Friedhofsangelegenheiten beschäftigte Personen beteiligt wurden, hat man eine Prioritätenliste erstellt.

Die derzeitigen Abfall-Container sollen ersetzt werden durch einen geordneten Deponieplatz, dessen Kosten etwa 20.000 Euro betragen sollen. Geplant sind zudem mehrere Maßnahmen an der Friedhofshalle. In dem Raum, in dem der Sarg steht, sollen neue Vorhänge angebracht werden. Ein neuer Anstrich und eine neue Beleuchtung sind geplant. Die Maßnahmen sollen über Kollekten und Spenden finanziert werden. In weiteren Schritten soll das Serviceangebot verbessert werden. Das betrifft sowohl das Aufstellen von Abfallcontainern auf dem Friedhof als auch Überlegungen, andere Beisetzungsformen wie Rasenurnengräber anzubieten.

Die Öffnungszeiten des Gemeindebüros ändern sich ab dem 1. Januar 2016. Dann ist das Büro montags bis donnerstags von 8.30 bis 11.30 Uhr geöffnet und freitags telefonisch zwischen 8 und 12 Uhr erreichbar.

(hs)
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