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Hamminkeln
Raiffeisenstraße: Romanski reagiert auf Kritik der CDU

Hamminkeln. Bürgermeister Bernd Romanski reagierte gestern verärgert auf den Vorwurf von Norbert Neß, dem CDU-Parteivorsitzenden, der Verwaltungschef betreibe Blockadepolitik beim Projekt Raiffeisenstraße. "Was Neß tut, wirkt kontraproduktiv. Er spricht, als sei Wahlkampf. Der ist meines Wissens aber vorbei", gab Romanski zurück. Er selbst agiere konstruktiv und habe mit den Investoren Schneiders und Schnelting versucht, eine Lösung herbeizuführen. Die sei auf dem Weg. Wie berichtet, hatten die Grünen im Rat den Antrag auf Veränderungssperre in Hamminkelns Mitte zurückgezogen. Gemeinsam mit der CDU sind sie der Meinung, dass man die neuen Verhandlungen der Investoren nicht durch eine Sperre behindern wolle. Romanski war im Rat zuversichtlich, dass Ende Juni im Planungsausschuss für das Projekt neue Pläne und Durchführungsverträge vorliegen. So peilen es auch CDU und Grüne an. "Mit den Plänen können dann alle gut leben", hatte er gesagt. Gestern hielt seine Verärgerung über Neß an. "Weiß er überhaupt, worüber er redet? Oder hält er sich beruflich zu oft in Berlin auf, und der Informationsaustausch mit der Fraktion funktioniert nicht?", stichelte der Bürgermeister gegen Neß, der süffisant die Benennung der Brache in "Romanski-Platz" vorgeschlagen hat, falls das Projekt scheitert. Neß sagte, er arbeite zwar als Lobbyist in Berlin, sei aber in Hamminkeln verankert.

Im Juni werden Pläne erwartet - dann ist neuer Realismus angesagt.

(thh)
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