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Wesel
Reuther (FDP): "Eselorden schon wieder für Minister"

Wesel. 2012: NRW-Verkehrsminister Harry Kurt Voigtsberger. 2015: NRW-Bauminister Michael Groschek; 2016: NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans. Dass der Wahl-Kölner mit niederrheinischen Wurzeln - Walter-Borjans stammt aus Krefeld und ist in Meerbusch aufgewachsen - innerhalb von nur fünf Jahren schon der dritte SPD-Minister ist, der mit dem Weseler Eselsorden ausgezeichnet wird, sorgt bei FDP-Fraktionschef Bernd Reuther für Verdruss. Und er übt deshalb auch Kritik an der SPD-Ratsfrau Ulla Hornemann, die als Vorsitzende des Närrischen Parlamentes für die Auswahl der Ordensträger verantwortlich zeichnet.

"Ausgerechnet im Weseler Jubiläumsjahr hätte ich es mir sehr gewünscht, dass sie für einen bekannten Kabarettisten oder Künstler sorgt, um die Niederrheinhalle mal wieder vollzumachen", so Reuther im RP-Gespräch. Von Insidern wisse er, dass bei einem bekannten Namen ein paar Hundert Besucher mehr kommen würden.

Natürlich möchte der Liberale den Minister nicht persönlich angreifen. Allerdings scheut er sich auch nicht davor, seine Meinung kundzutun: "Ein Landesminister reißt nun wirklich niemanden vom Hocker. Und einen Bezug zu Wesel hat Norbert Walter-Borjans auch nicht."

(kwn)
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