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Schermbeck
Rexforth hofft für Glasfaser auf mehr Unterstützung

Schermbeck. Nachdem 40 Prozent aller Haushalte im Schermbecker Ortskern einen Vertrag mit der Firma Deutsche Glasfaser abgeschlossen haben (RP berichtete), informierten Bürgermeister Mike Rexforth und Wirtschaftsförderer Friedhelm Koch gestern über den Fortgang der Arbeiten. Derzeit bemüht sich Schermbeck mit Hünxe und Hamminkeln, über ein 50.000 Euro kostendes Gutachten die Möglichkeiten einer Maximalförderung zu klären. Rexforth hofft, dass es seitens einiger Ratsmitglieder künftig mehr Unterstützung gibt.

Es seien anstrengende 14 Wochen gewesen. "In dieser Zeit habe ich einige Leute ganz anders kennengelernt", beschreibt er seine Enttäuschung. Rexforth erinnerte an den mit großer Mehrheit gefassten Beschluss zur Zusammenarbeit mit der DG und berichtete von kuriosen Erfahrungen. So sei er von Passanten am Infostand beleidigt worden, zudem habe er von Politikern den Vorwurf einstecken müssen, dass er sich zu sehr für die Umsetzung einsetze.

"Man muss lernen, auch Mehrheitsentscheidungen zu akzeptieren", empfahl Koch mit Blick auf bösartige Facebook-Kommentare und öffentliche Protestschreiben bekannter Politiker. Umso mehr freute er sich über Unterstützung anderer Ratsmitglieder: "Ein großes Dankeschön geht an SPD und CDU, dass sie aktiv an der Zielsetzung mitgewirkt haben."

(hs)
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