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Hamminkeln
Ringenberger fordern schnelle Hochwasser-Lösung

Hamminkeln. Im Vorfeld des ersten gestrigen Infoabends zum Hochwasserschutz hat sich die Ringenberger Dorfgemeinschaft mit einem dringenden Appell an Bürgermeister Bernd Romanski gewandt. 600 Bürger fordern einen schnelleren Hochwasserschutz. Sie kritisieren die zähe Arbeit beim Kreis Wesel und der Bezirksregierung Düsseldorf, während die Behörden im benachbarten Isselburg bereits handeln würden. Stellvertretend für die Ringenberger übergaben der Sprecher der Dorfgemeinschaft, Christof Schmidt-Rotthauwe, Heidi Burghammer und Jürgen Kuran einen Antrag der Einwohner Ringenbergs.

Während die Bezirksregierung Münster für Isselburg bereits personelle Kapazitäten und Finanzierungszusagen für Hochwasserschutzmaßnahmen gestellt hat, warten die Ringenberger immer noch auf Maßnahmen zum Schutze vor Überschwemmungen vom Kreis Wesel und der Bezirksregierung. "Lediglich in Marienthal, wo ein Mitarbeiter der zuständigen Kreisbehörde selber im Gefahrengebiet wohnt, wurde bisher ein Umflutgraben geplant", heißt es in dem Antrag. Kritikpunkte sind unter anderem die Pflege des Isseldamms und das Jagdverbot auf Nutrias.

Die Ringenberger fordern vorrangig die Reparatur des Erddammes im Bereich von südlich der Belenhorst entlang des Gewerbebetriebes von Buschmann bis zur Eisenbahnbrücke an der Isselsiedlung, die Reparatur der Kanalisation im Bereich der Oderstraße, die Verrohrung des Grabensystems in Ringenberg zu prüfen sowie eine zentrale Anlaufstelle bei gleich gelagerten Ereignissen.

Mit im Boot sind an den drei Info-Abenden die Untere Wasserbehörde, der Isselverband, die zuständigen Boden- und Wasserverbände sowie das Büro Pro Aqua: am Donnerstag, 10. November, im Saal Hoffmann für die Ortsteile Dingden, Brünen und Marienthal und am Montag, 14. November, im Bürgerhaus Wertherbruch für Wertherbruch, Loikum und Mehrhoog. Beginn ist jeweils um 19 Uhr.

(thh)
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