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Schermbeck
Schermbeck: Zahl der Unfälle und Aufbrüche ist gestiegen

Schermbeck. Zu einem Sicherheitsgespräch in Schermbeck trafen sich gestern Landrat Dr. Ansgar Müller, Schermbecks Bürgermeister Mike Rexforth, der Leitende Polizeidirektor Utz Schmidt, der stellvertretende Fachbereichsleiter des Ordnungsamtes Marc Lindemann sowie der Leiter der Polizeiwache Hünxe, Polizeihauptkommissar Klaus Herbst. Ziel des Gesprächs war es, sich über die ganzheitliche Sicherheitslage auszutauschen. Thematisiert wurden unter anderem die Entwicklungen in den Bereichen Einsatzgeschehen, Kriminalität und Verkehr.

Zum Themenschwerpunkt Kriminalitätsentwicklung wurde die Aussage getroffen, dass die Gesamtstraftaten in Schermbeck leicht angestiegen sind. So verzeichnete die Polizei in den ersten sieben Monaten des vergangenen Jahres 18 Wohnungseinbrüche. Diese Zahl stieg im Vergleichszeitraum 2015 um vier auf 22.

Der Landrat wies darauf hin, dass Einbrüche bereits durch wenige technische Sicherungen der Häuser verhindert werden könnten. Aber auch ein gutes Nachbarschaftsverhältnis könne dazu beitragen, dass potentielle Täter nach Wohnungsein- und Auto-Aufbrüchen frühzeitig erkannt werden könnten. Daher sei es wichtig, dass verdächtige Beobachtungen sofort der Polizei unter der Notrufnummer 110 mitgeteilt würden. Über Möglichkeiten der technischen Sicherung informiert auch das Kommissariat Vorbeugung der Kreispolizeibehörde Wesel. Infos gibt es unter der Rufnummer 0281 1070 .

Ein weiterer Themenschwerpunkt war die Betrachtung der Verkehrsunfallentwicklung in Schermbeck. Die Anzahl der Verkehrsunfälle ist im Vergleich zum Vorjahr zwar angestiegen, dafür ist die Zahl der Verunglückten insgesamt leicht gesunken. Alle Beteiligten begrüßten den Austausch und hoben die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen der Kommune und der Kreispolizeibehörde als wesentlichen Baustein für die Sicherheit in der Gemeinde hervor. In diesem Zusammenhang bestätigte Dr. Ansgar Müller, dass der Polizeiposten in Schermbeck im vollen Umfang erhalten bleiben werde.

Übrigens führt der Landrat regelmäßig Sicherheitsgespräche in allen Kommunen des Kreises mit den jeweiligen Verantwortungsträgern durch.

Quelle: RP
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