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Schermbeck
Schermbecker feiern ihr Erntedankfest

Schermbeck. Hans Zelle beschäftigt sich in seiner Ansprache mit dem Thema "Flüchtlinge".

An der Verbands-Sparkasse gegenüber der Ludgeruskirche versammelten sich am Freitagabend die von Erich Keizers geleiteten Schermbecker und Brichter Tambouristen sowie Mitglieder der Katholischen Landjugendbewegung Schermbeck, die auf dem Hof von Julian Möllmann einen großen Strohkranz gebunden hatten. Von dort zogen die Musiker und die Jugendlichen über die Mittelstraße zur Volksbank, wo der Heimat- und Geschichtsvereinsvorsitzende Rolf Blankenagel die Besucher und die teilnehmenden Vereine zum Erntedankfest begrüßte. Die Landjugend zog den bunt geschmückten Kranz ebenso in luftige Höhe wie den Ring der Zunftzeichen und Wappen, die der Schermbecker Bildschnitzer Willi Wehmeyer zur Verfügung stellte. Zur Belohnung gabQs Getreide in flüssiger Form von den Volksbankmitarbeitern.

Für die musikalische Untermalung sorgten nicht nur die Tambouristen, sondern auch die von Jürgen Hater geleitete Blaskapelle "Einklang" und der Männergesangverein "Eintracht" mit seinem Dirigenten Walter Buß. Die Festansprache übernahm der ehemalige Heimat- und Geschichtsvereinsvorsitzende Hans Zelle: "Wie froh kann Europa heute und können auch wir sein, dass Essensvorräte für all die Flüchtlinge und Asylsuchenden vorhanden sind", sagte Zelle.

Bei einem ausführlichen Streifzug durch die Geschichte erinnerte er an Flüchtlingsströme, die auch die niederrheinische Bevölkerung betrafen.

"Wir sollten zuversichtlich sein, auch die jetzt eingetretene Situation bewältigen zu können und insgesamt dankbar sein, dass es uns dabei noch recht gut geht", spannte Zelle den Bogen zu dem gegenwärtigen Flüchtlingsstrom.

(hs)
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