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Schermbeck
Schermbecker Wehr ehrt treue Mitglieder

Schermbeck: Schermbecker Wehr ehrt treue Mitglieder
Ehrungen und Beförderungen standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung. FOTO: Scheffler
Schermbeck. Auf der Jahreshauptversammlung wurde auch Bilanz gezogen: 2014 gab es 102 Einsätze, neun mehr als im Jahr zuvor. Von Helmut Scheffler

Vertreter aller drei Löschzüge und der Gemeindeverwaltung haben sich an der Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Schermbeck beteiligt.

2014 gab es 102 Einsätze (Vorjahr: 91). 24 Brandeinsätze (23) wurden verbucht, darunter der Großbrand in einer Fleischerei in Rüste. Die Zahl der technischen Hilfeleistungen hat in den vergangenen Jahren kontinuierlich zugenommen. Von 44 im Jahre 2010 stieg sie auf 60 im Jahr 2012 und 66 im Jahr 2013 auf 74 im vergangenen Jahr. 20 Mal mussten Menschen aus einer Notlage befreit werden. Zweimal musste die Feuerwehr ausrücken, weil Fehlalarmierungen ausgelöst worden waren.

Den größten Anteil an den Einsätzen hatte Löschzug Altschermbeck abzuarbeiten; er musste 65 Mal ausrücken. 57 Einsätze gab es für den Löschzug Schermbeck, 17 für den Löschzug Gahlen.

Viel Lob gab es von Gregor Sebastian für die rege Teilnahme der Wehrleute an den Einsätzen, Lehrgängen und Seminaren. Alle 48 Lehrgangsteilnehmer bestanden ihre Prüfungen.

"Wir können auf euch vertrauen. Und das gibt uns ein gutes Gefühl", versicherte Mike Rexforth, der erstmals als Bürgermeister an der Versammlung teilnahm. Er übermittelte den Dank des Gemeinderates für die Bereitschaft der Wehrleute, Schaden von der Gemeinde Schermbeck fernzuhalten. Die Schermbecker Wehr sei eine der am modernsten ausgestatteten Wehren im Kreis Wesel. Die Gemeinde Schermbeck werde die Wehr weiterhin gut ausstatten, versprach er.

In seiner Funktion als Kreisbrandmeister machte Udo Zurmühlen seinen Antrittsbesuch bei der Schermbecker Wehr, der er für die Unterstützung bei überregionalen Einsätzen dankte.

Jugendgruppensprecher Jannik Grebe gab einen Überblick über die Arbeit der 30-köpfigen Jugendfeuerwehr. Höhepunkt war das Kreisjugendfeuerwehr-Zeltlager, das die Schermbecker Wehr im Gahlener Aap veranstaltete. Zum neuen Vorstand der Jugendfeuerwehr gehören auch der stellvertretende Jugendgruppensprecher Luca Kolz, Schriftführer Jonas Schumann und Kassierer Nils Klose.

Über den im April 2005 gegründeten Förderverein "Projekt: meine Feuerwehr" berichtete Vorsitzender Helmut Auf der Springe. Er freute sich über die enge Zusammenarbeit mit der Unternehmerschaft. Als Betriebe, die Feuerwehrangehörige beschäftigen, damit die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr auch tagsüber gewährleistet ist, wurden bislang die Firmen Wißmann, Große-Ruiken, BWR, Dr. Gössling, Beck und Draeger geehrt. Auf der Springes Dank galt den vielen Spendern.

Langjährige Mitglieder der Wehr wurden geehrt. Das Feuerwehr-Ehrenzeichen in Silber erhielten der stellvertretende Schermbecker Löschzugführer Dirk Nondorf, Oberbrandmeister André Paus und Hauptfeuerwehrmann Norbert Fritz für 25 Jahre aktive Mitarbeit in der Wehr. Gemeindebrandinspektor Helge Dreßen, Brandinspektor Klaus Limberg und Hauptbrandmeister Kurt Meyer erhielten für 35-jährige Tätigkeit in der Wehr das Feuerwehrehrenzeichen in Gold. Friedrich-Wilhelm Benninghoven gehört der Wehr seit 40 Jahren an. Geehrt wurden Heiner Timmermann und Josef Dahlhaus, der 1949 in die Feuerwehr Altschermbeck eintrat. Als Willi Heuwing am 10. Mai 1944 Mitglied der Schermbecker Wehr wurde, war der Zweite Weltkrieg noch nicht zu Ende.

Zu Feuerwehrmännern wurden Frank Große-Brinkhaus und Niklas Brand befördert. Maike Schumann, Stefanie Palm, Denise Großblotekamp und Ellen Großblotekamp sind jetzt Feuerwehrfrauen. Matthias Huld, Emanuel Böhm, Hendrik Bienbeck, Thorsten Mehr, Alexander Anschütz und Marco Kantzner wurden zu Oberfeuerwehrmännern befördert, Christian Werner zum Unterbrandmeister, Martin Schulze zum Oberbrandmeister und Dirk Nondorf zum Brandinspektor. Seit dem 1. Januar leitet Brandinspektor Martin Wilsing den Löschzug Altschermbeck. Martin Schulze ist der stellvertretende Altschermbecker Wehrführer.

Quelle: RP
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