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Schermbeck
Schermbecks Mittelstraße Freitagabend autofrei

Schermbeck. Grund war das zweite "Heimat shoppen", das von der Schermbecker Werbegemeinschaft organisiert wurde. Von Helmut Scheffler

Ein Freitagabend ohne Autos auf der Mittelstraße? Die Werbegemeinschaft (WG) machte es möglich. Für die zweite Auflage des "Heimat shoppen" war die Hauptgeschäftsstraße zwischen Schienebergstege und Ludgeruskirche beim Start ins Wochenende für Fußgänger reserviert.

Zwischen 18 und 22 Uhr hatten die Besucher Gelegenheit, mit den Geschäftsinhabern ins Gespräch zu kommen. Die Gestaltung überließ der Vorstand der Werbegemeinschaft den Betrieben. Ziel war es, in entspannter Atmosphäre mit den Kunden in Kontakt zu kommen sowie das Leistungs- und Warenangebot zu präsentieren und zu verkaufen. Einzige Vorgabe: Die Begegnung sollte nach Möglichkeit vor dem Laden auf der Straße erfolgen. Die Vorgabe war leicht zu erfüllen, weil es auch in den Abendstunden warm und trocken blieb.

Wie in den letzten Jahren blieben auch diesmal in mehreren Geschäften die Türen geschlossen. Besonders im unteren Bereich der Mittelstraße entstanden Lücken. "Stöckelwild" bildete mit seinem Cocktailzelt die Ausnahme mit einer Sitzgruppe vor dem Geschäft. Die Gagu-Zwergenhilfe stellte ihr neues Schulungs- und Begegnungszentrum vor. Es wird montags bis freitags vor allem von jungen Flüchtlingen genutzt.

Das Angebot an Firmen, die ihren Sitz abseits der Mittelstraße haben, sich dennoch zu präsentieren, nutzte der im Gewerbegebiet Heetwinkel ansässige Betrieb "Schöne Fahrräder". Ludger Zens stellte an der vorderen Bachstraße unterschiedliche Fahrräder vor. Vor "Raumausstattung Vennhoff" verwöhnten Doris und Wilhelm Vennhoff Gäste mit Schnittchen und Getränken. Ähnlich war es vor dem Schuhhaus Draeger, "Buch und Kunst" und vor "Tinnefeld hören und sehen". Vor der Volksbank lockten Lina und Benedetto Pellerita an ihrem "Apecini" mit Reisbällchen nach einem alten Familienrezept. Gemütliche Ecken erwarteten die Besucher an Vinoths Cocktailbar vor der Geschenkboutique Stender. Nach einem großen "Loch" hinter NKD bewiesen das Jeans-Lädchen, "Twinkle Art" und "Herzglück", dass es auch an der oberen Mittelstraße noch Geschäfte gibt.

"Ich war mit dem Abend absolut zufrieden", freute sich "Buch und Kunst"-Chefin Silke Schmickler. Aber: "Es könnten ein paar Geschäfte mehr mitmachen", bilanzierte der stellvertretende Werbegemeinschaftsvorsitzende Heinz-Günter Draeger das gesamte Fest. Vielleicht ja 2017.

Quelle: RP
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