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Wesel
Schlaglöcher: Politik übt Kritik an Straßen NRW

Wesel. CDU und SPD beklagen im ASG-Betriebsausschuss marode Fahrbahnen und Kreuzungsbereiche. Von Klaus Nikolei

Frank Schulten, der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion, ist als Fahrlehrer viel unterwegs in Wesel. Was ihn bei seinen Touren immer wieder ärgert, ist beispielsweise der schlechte Zustand der Kreuzung Emmericher Landstraße/Nordstraße (Ex-Praktiker-Baumarkt), die Bodenwellen im Bereich Hagerstownstraße/Am Schepersfeld (Höhe Autohaus Bortenlänger) und die abgesackte Schillstraße unweit der Rheinbrücke (Höhe Lippestadion). Das große Schlagloch dort ist seit Monaten lediglich durch eine Warnbarke notdürftig gesichert. "Das wird dort langsam gefährlich", so Schulten.

Doch nicht nur er hat gestern Nachmittag im Betriebsausschuss auf die Missstände hingewiesen, sondern auch Ludger Hovest (SPD). "Das sind ja Zustände wie in einem Entwicklungsland und nicht wie in Nordrhein-Westfalen", wetterte der Fraktionsvorsitzende und regte an, vor der nächsten Ausschusssitzung in zwei Monaten zu schauen, ob der zuständige Landesbetrieb Straßen NRW seiner Verkehrssicherungspflicht nachgekommen sei oder nicht. ASG-Chef Ulrich Streich machte deutlich, dass man dem Landesbetrieb nichts vorschreiben, sondern ihn immer wieder nur auf die Probleme hinweisen könne. Frank Schulten forderte, dies schriftlich zu tun. Streich versprach, sich zu kümmern.

Auf Probleme mit Schlaglöchern in Wesel hat unsere Redaktion in der Vergangenheit schon mehrfach im Gespräch mit der zuständigen Regionalniederlassung Niederrhein in Mönchengladbach hingewiesen. Dort hat ein Sprecher zuletzt erklärt, dass die Probleme bekannt seien. Es sei aber sehr schwierig, Firmen zu finden, die die notwendigen Sanierungsarbeiten, die ausgeschrieben werden müssten, durchführen. Denn deren Auftragsbücher seien voll.

Quelle: RP
 
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