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Schermbeck
Schönere Spielplätze für Schermbeck

Schermbeck: Schönere Spielplätze für Schermbeck
Der Stillstand hat ein Ende. In den nächsten Jahren kann die Gemeinde in die Spielplätze investieren. FOTO: Lars Fröhlich
Schermbeck. Durch die Aufnahme ins Städtebauförderprogramm kann Schermbeck in den nächsten Jahren 2,5 Millionen Euro investieren. 30 Prozent der Summe muss die Gemeinde allerdings selbst aufbringen.

Noch haben sie es nicht schriftlich, aber die Gemeinde freut sich dennoch schon vorsichtig darüber, dass sie in das Städtebauförderprogramm aufgenommen wurde. "Der Zuwendungsbescheid ist noch nicht da, aber drin sind wir auf jeden Fall", sagt Gerd Abelt vom Fachbereich Bauen. Was bedeutet, dass auf diesem Wege nun zumindest ein Teil des Spiel- und Bewegungsraumkonzeptes umgesetzt werden kann, an dem das Essener Planungsbüro DTP ein Jahr lang im Auftrag der Schermbecker gearbeitet hatte. Und dass angesichts der leeren Kassen ansonsten ein hübsches Luftschloss auf Papier geblieben wäre.

Nun kann Schermbeck in den nächsten Jahren 2,5 Millionen Euro investieren. So üppig ist der Fördertopf. Der Haken: Nur 70 Prozent der Summe stehen tatsächlich zur Verfügung. Der Rest ist Eigenanteil - insgesamt 700 000 Euro. Aber so weit will Gerd Abelt noch nicht schauen. "Das Projekt ist in einzelne Steps eingeteilt", sagt er.

Schritt für Schritt sollen vor allem die Spielplätze attraktiver werden. Für das Jahr 2015 sind 142 000 Euro vorgesehen, davon kommen 99 000 Euro vom Land, den Rest muss Schermbeck aufbringen. Mit diesem Geld sollen der Stricker-Spielplatz an der Schienebergstege und der Bereich an der Maximilian-Kolbeschule neu gestaltet werden.

Spannende Ideen hatten die Landschaftsarchitekten dazu unter dem Motto "Spielpark und Sportband" im vergangenen Jahr vorgestellt. Wer mag, kann sich das komplette Konzept im Internet auf der Homepage der Gemeinde anschauen. Was von diesen Ursprungsideen tatsächlich umgesetzt wird, ist noch unklar. "An dieser Entscheidung werden auch die Bürger beteiligt", so Abelt. "Natürlich können wir mit dem Geld keinen riesigen Abenteuerspielplatz errichten", sagt er. "Es geht ja auch um die Gestaltung der Wege. Das soll alles sichtbar miteinander verbunden werden."

Ein Wasserspiel für Kinder, Kletterfelsen und kreative Feierabendplätze für alle Generationen - diese Vision hatte das Planungsbüro für die Schienebergstege. Für die Maximilian-Kolbe-Schule war ein großer Spielparcours geplant. All diese Ideen wird nach den Ferien der Arbeitskreis Spielplatz wieder aufgreifen und schauen, was mit den 142 000 Euro umsetzbar ist. Gebaut werden könnte dann laut Abelt ab 2016.

In einem zweiten Schritt soll das "Sportband" zwischen der Gesamtschule und den Spielplätzen Im Trog und Raiffeisenweg in Angriff genommen werden. "Dieser Abschnitt wird uns dann bestimmt zwei Jahre beschäftigen", blickt der Fachbereichsleiter in die Zukunft.

Auch aktuell tut sich etwas an den Spielplätzen. Das ein oder andere Gerät wird ausgetauscht. Das hat aber nichts mit dem Fördertopf zu tun, sondern gehört zum ganz normalen Instandhaltungsprogramm.

(jum)
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