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Niederrhein
Schüler bekommen Einblick in die Arbeitswelt

Niederrhein. IHK plant Tag der Berufsfelder am 22. März.

Den richtigen Berufsnachwuchs zu finden, wird für Unternehmen eine immer größere Herausforderung. Die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer Duisburg-Wesel-Kleve bietet mit dem Tag der Berufsfelder am 22. März eine Aktion an, die für Unternehmen eine gute Möglichkeit dar-stellt, junge Menschen für einen Beruf zu begeistern und langfristig neue Fachkräfte zu gewinnen. Interessierte Betriebe aus Industrie, Handel und Dienstleistungen können sich für den Aktionstag anmelden.

Für die beteiligten Unternehmen bietet sich beim Tag der Berufsfelder, einem Schnuppertag für wirklich interessierte Achtklässler, eine hervorragende Chance, ihre Ausbildungsberufe und sich als attraktiven Arbeitgeber zu präsentieren. Jugendliche erhalten beim Aktionstag Einblicke in betriebliche Tätigkeiten und Arbeitsabläufe aus Firmen in ihrer Heimat. Dadurch können Betriebe frühzeitig auf sich aufmerksam machen. Denn interessierte Jugendliche kommen gerne für ein längeres Praktikum zurück. Und vielleicht verbirgt sich hinter einer Schülerin oder einem Schüler sogar der Auszubildende von morgen.

Im vergangenen Jahr nahmen 87 Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen am Niederrhein bei der Aktion teil und boten knapp 450 Jugendlichen Plätze, um in den Betrieb hineinzuschnuppern. So konnten die Schüler beim Duisburger Hochdruckpumpenspezialist Woma Industriemechanikern und Maschinenbauingenieuren über die Schulter schauen. Beim Medienunternehmen Schaffrath DigitalMedien aus Geldern erfuhren die Jugendlichen, wie eine Onlineagentur arbeitet.

Unternehmen, die am Tag der Berufsfelder teilnehmen möchten oder Fragen rund um den Aktionstag haben, können sich an die IHK wenden. Ansprechpartner für Duisburg ist Yassine Zerari, Telefon 0203 2821-216, E-Mail zerari@niederrhein.ihk.de. Ansprechpartnerin für die Kreise Wesel und Kleve ist Karoline Wohlfahrt, Telefon 0203 2821-283, E-Mail wohlfahrt@niederrhein.ihk.de.

Berufsfelderkundungen stellen ein Element der Landesinitiative "Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA)" dar, die in an allen allge-meinbildenden Schulen in NRW eine systematische Berufsorientierung einführt. In möglichst drei unterschiedlichen Berufsfeldern sollen Schüler ab der achten Klasse typische Tätigkeiten aktiv erkunden. Berufsfelderkundungen unterscheiden sich von Betriebsbesichtigungen darin, dass beteiligte Unternehmen neben der Besichtigung von Betrieb und Arbeitsplätzen auch Gesprächs- und Fragemöglichkeiten sowie kleine Mitmachaktionen anbieten.

Quelle: RP
 
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