| 11.13 Uhr

Wesel
Schützenverein Obrighoven sorgt sich um den Nachwuchs

Wesel. Einerseits machen sich die Schützen in Obrighoven Sorgen um den Nachwuchs. Denn innerhalb von nur 16 Jahren hat sich die Zahl der Jungschützen von 74 auf 36 mehr als halbiert. Auf der anderen Seite ist man stolz darauf, dass sich verstärkt auch jüngere Mitglieder für die Arbeit im Vorstand bereit erklären. "Das unterscheidet uns von vielen anderen Vereinen", freute sich Ehrenpräsident Herbert Laader während der Jahreshauptversammlung, bei der unter anderem Wahlen auf der Tagesordnung standen.

Wahlen und Ehrungen

Das lange nicht besetzte Amt des Thronoffiziers übernimmt nun Christoph van de Sand übernommen. Als Fahnenoffizier wurde Heinz Gorris abgelöst durch Jörg Westermann, der schon bei den Jungschützen als Fahnenoffizier tätig war. Und die Funktion der stellvertretende Presseoffiziers übernahm Peter Brombosen (Reiterzug) von Dirk Grunendahl.

Ein besonderes Dankeschön ging an Horst Schafaff aus der ersten Kompanie, Helmut Krebber, ehemaliger Hauptmann der ersten Kompanie, und Dieter Hochstrat, Tambourmajor des Spielmannszugs. Das Trio bekamen als kleines Dankeschön für seine Arbeit den "Schützen-Knigge" mit Benimmregeln fürs Schützenfest. Außerdem wurden der stellvertretende Presseoffizier Peter Brombosen zum Feldwebel, Thronoffizier Christoph van de Sand zum Leutnant, Robert Hurtienne, Hauptmann der dritten Kompanie, zum Major und Fahnenoffizier Jörg Westermann zum Leutnant befördert.

Zum Ende des Abends wurde intensiv die Entwicklung der Mitgliederzahlen unter die Lupe genommen. "Der demografische Wandel macht auch vor uns nicht halt", stellt Andre Lackermann fest. In den vergangenen 16 Jahren sei die Gesamtmitgliederzahl von 621 auf 583 gesunken.

Um diesen Trend zu stoppen, wurde der Vorschlag diskutiert, die Regelung zur beitragsfreien Mitgliedschaft zu ändern und das beitragsfreie Alter von 70 auf 75 anzuheben. Dazu wird für die nächste Jahreshauptversammlung die Satzung überarbeitet.

Schießstand muss saniert werden

Ehrenpräsident Herbert Laader nutzte die Jahreshauptversammlung, um darauf hinzuweisen, dass in diesem Jahr Renovierungsarbeiten am Schießstand und im Schützenkeller durchgeführt werden müssen. Dies könne aber nur gelingen, wenn die Mitglieder zusammenarbeiten.

Quelle: RP
 
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