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Schermbeck
So helfen Hamminkelner und Schermbecker Flüchtlingen

Schermbeck. Die Flüchtlingshilfe von Hamminkeln und Schermbeck stand Dienstag im Mittelpunkt einer Veranstaltung, zu der die Frauengemeinschaft von St. Ludgerus eingeladen hatte. In der Bücherei berichteten Josefa Sonders und Roswitha Kellersohn über die Flüchtlingshilfe in Hamminkeln. Derzeit leben dort 700 Flüchtlinge. Anfänglich sei die Stadt Hamminkeln bis an die Grenzen ihrer Helfer belastet gewesen. Inzwischen hätten viele Bürger eine Patenschaft übernommen. Ziel sei es, den Flüchtlingen schnell zu helfen, sich neu zu orientieren. Die Paten begleiten Flüchtlinge zum Arzt oder zum Einkaufen und sind Ansprechpartner. Gleich in mehreren Hamminkelner Ortsteilen gibt es Hilfen für Flüchtlinge. Die Kleiderkammer im St.-Josef-Haus ist an mehreren Tagen in der Woche geöffnet. In Mehrhoog befindet sich die Kleiderkammer im Feuerwehrgerätehaus. In dem Ort haben sich Helfer unter dem Namen "Mehrhoog hilft" zusammengeschlossen. In Dingden kümmert sich eine Gruppe von etwa 80 Helfern um Flüchtlinge. Das reicht von der Erteilung eines Sprachunterrichtes über die Einbeziehung in sportliche Aktivitäten bis hin zu Fahrradreparaturkursen.

"Nehmen Sie die Menschen an die Hand", ermunterte Bürgermeister Mike Rexforth. Wer helfen will, kann dienstags ab 17 Uhr ins ehemalige Ecco-Hotel an der Maassenstraße kommen. Dort können Hilfsmaßnahmen besprochen werden.

(hs)
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