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Schermbeck
So will die Stadt Parkplätze für Lippe-Kanuten schaffen

Schermbeck. Im Rahmen ihrer Beratungen zum Haushaltsentwurf für das Jahr 2016 hatte die CDU noch einmal an ein jahrelang diskutiertes Projekt zur Verbesserung des touristischen Angebotes erinnert. Seit Jahren ist der Parkplatz an der Massenstraße am Nordufer der Lippe besonders zur Sommerzeit sehr stark frequentiert. Viele Kanuten benutzen diesen Platz, wenn sie zu Kanufahrten auf der Lippe starten.

"Um diesem Bereich der Freizeitgestaltung den entsprechenden Rahmen zu geben, muss eine Infrastruktur vorgehalten werden, die einen ordnungsgemäßen Ablauf garantiert", regte die CDU an.

Im Bau- und Liegenschaftsausschuss wurden Lösungsmöglichkeiten diskutiert. Ein Verwaltungsvorschlag soll nun mit den Anbietern gewerblicher Kanufahrten erörtert werden. Die Gemeinde ist bereit, 160 000 Euro in den Haushalt einzustellen, um Flächen für die Herrichtung eines geordneten Parkplatzes vom Landesbetrieb Straßen NRW zu kaufen. Der Kauf soll aber mittelfristig die Gemeindekasse nicht belasten. Ein oder mehrere Kanu-Betriebe sollen für die Benutzung so viel Pacht bezahlen, dass in etwa zehn bis 15 Jahren die gemeindliche Investition refinanziert ist.

Grundsätzlich wäre es auch möglich, dass sich mehrere Anbieter die Nutzung und die daraus entstehenden Kosten teilen. Aber, so Bürgermeister Mike Rexforth, es müsse ein einziger Ansprechpartner existieren, an den sich die Gemeinde wenden könne, um Missstände aller Art ausschalten zu können. Insbesondere müssten wildes Parken und eine Vermüllung verhindert werden.

Nach Gesprächen mit den Betreibern von Kanubetrieben soll die Gemeindeverwaltung dem zuständigen Fachausschuss ein Konzept vorlegen.

(hs)
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