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Schermbeck
Spanferkel, Blasmusik, preiswertes Bier

Schermbeck: Spanferkel, Blasmusik, preiswertes Bier
Kilian-Präsident Rainer Gardemann (l.) und Oberst Wolfgang Lensing (3.v.l.) laden ebenso zum siebten Oktoberfest ein wie die Volksbank-Mitarbeiter Nicole Schult (2.v.l.), Nicole Hegerring und Rainer Schwarz (r.). FOTO: Scheffler
Schermbeck. Die Kiliangilde Schermbeck veranstaltet am 17. September zum siebten Male ein Oktoberfest. Sie setzt dabei auf das bewährte Erfolgsrezept und den guten Ruf als stimmungsvoll-friedliche Zeltparty. Von Helmut Scheffler

Nach der großartigen Resonanz auf die ersten sechs Oktoberfeste, an denen jeweils mehr als 1100 Besucher teilnahmen, beschert die Kiliangilde Schermbeck der Bevölkerung mit Unterstützung durch die Volksbank am 17. September die siebte Auflage.

Im Kern wird sich nichts gegenüber den vergangenen Jahren ändern, wie gestern bei der Vorstellung des Programms deutlich wurde. Der Festablauf und das ganze Arrangement hätten sich bewährt, waren sich der Kilian-Präsident Rainer Gardemann, Oberst Wolfgang Lensing und Volksbank-Vorstandsmitglied Rainer Schwarz einig. Für die Bewirtung sorgen die Grothoff-Zeltbetriebe und Ludwig Leidgen mit typisch bayerischen und ruhrpöttlerischen Spezialitäten. Spanferkel und Spießbraten gibt es ebenso wie vegetarische Gerichte und das ganz normale Programm mit Steaks, Pommes und Grillwurst.

Das Festzelt wird auf dem Schützenplatz am Rathaus stehen. Der Eintritt kostet wie im vergangenen Jahr 9,90 Euro. Karten sind im Vorverkauf erhältlich, und zwar in der Zeit vom 1. bis 9. September in der Volksbank Schermbeck und im Geschäft Heizung Sanitär Beck in der Mittelstraße 18-22. In Schermbeck und Umgebung haben sich inzwischen ganze Gruppen zusammengefunden, die gemeinsam einen fröhlichen Abend beim Oktoberfest erleben möchten.

Es gibt keine Abendkasse und keine Platzreservierungen. Einlass ist am 17. September bereits um 19 Uhr. Da bleibt den Gästen Zeit, um sich selbst Plätze auszusuchen. Rainer Gardemann und Wolfgang Lensing hoffen, dass möglichst viele Gäste - wie sie selbst auch - im bajuwarischen Outfit erscheinen. Das ist zwar keine Pflicht, aber die Veranstalter würden sich freuen, wenn die Männer die krachlederne Hose trügen und die Damen mit klassischen Trachten um die anerkennenden Blicke der Männer buhlten.

Den offiziellen Fassanstich wird gegen 20.30 Uhr Bürgermeister Mike Rexforth vornehmen. Die amtierenden Schermbecker Majestäten Bodo Horstkamp und Angelika Reimann werden ihm dabei die Daumen drücken, damit es nicht zu viele Fehlschläge geben kann.

Beim Erwerb des Bieres brauchen die Gäste diesmal nicht tiefer in die Tasche zu greifen. Die Maß mit original Benediktinerbräu-Oktoberfestbier kostet auch in diesem Jahr neun Euro, ist also deutlich preiswerter als beim Oktoberfest in München, das zur selben Zeit zum 183. Male gefeiert wird und wo man 10,40 bis 16,30 Euro zahlen muss. Es gibt noch weitere Vorteile gegenüber dem Münchener Fest. Während es in München im Jahre 2015 beim Wiesenfest 47 Massenschlägereien mit 3312 Verletzten gab, waren beim Schermbecker Oktoberfest in allen zurückliegenden Jahren keine Polizeieinsätze erforderlich. "Wenn ihr entspannt feiern wollt, kommt also nach Schermbeck!", empfehlen deshalb die Organisatoren.

Bei der musikalischen Gestaltung des Festes wird es keine Änderung gegenüber dem Vorjahr geben. Im ersten Teil sorgen die Pils'n Buam aus Schermbeck für Bierzeltstimmung. Die Gruppe, die sich seit einigen Jahren zu Stimmungsmachern bei Schermbecker Volksfesten entwickelt hat, präsentiert Blasmusik, wie man sie aus Bayern, Böhmen, Mähren und Slowenien kennt. Als professionelle Spitzenband aus Oberfranken gastieren erneut Die Bamberger. Sie kennen den unverwechselbaren bayerischen Sound bestens, der bei Oktoberfesten erwartet wird.

Quelle: RP
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