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Schermbeck
Sparkasse schüttet ihr Füllhorn aus

Schermbeck. Niederrheinische Sparkasse Rhein-Lippe belohnt Engagement der Vereine mit 65.000 Euro.

Ein Geschenk der besonderen Art gab es im Casino des Reitervereins Lippe-Bruch Gahlen von der Niederrheinischen Sparkasse Rhein-Lippe für die Vereine in ihrem Wirtschaftsbezirk Schermbeck. Ehrenvorsitzender Heiner Nachbarschulte begrüßte die Gäste und die Vereinsvorsitzende Christiane Rittmann zeigte den Besuchern die gesamte Reitanlage des im Jahre 1927 gegründeten Vereins, dem mittlerweile mehr als 500 Mitglieder angehören.

Die Sparkassen-Vorstandsmitglieder Friedrich-Wilhelm Häfemeier, Ingo Ritter, Rolf Wagner, der Generalbevollmächtigte Reinhard Hoffacker, Jens Schulz als Schermbecker Centerleiter und Sonja Wilken als Gahlener Centerleiterin überreichten sozialen, kirchlichen und karitativen Schermbecker Vereinen oder Gruppen einen mehr oder weniger großen Teilbetrag der Gesamtsumme in Höhe von 65.000 Euro.

"Auch wenn durch die Fusion der beiden Sparkassen und der leider weiter anhaltenden Niedrigzinsphase sowie die stetig steigenden Anforderungen und Regulierungen durch die Bankenaufsicht die Zeiten für Banken und Sparkassen nicht einfach sind, sind wir froh, dass wir es wieder geschafft haben, Geld für die Spendenvergabe zu erwirtschaften, um ihnen die wichtigen Finanzmittel für ihre Arbeit zur Verfügung zu stellen", sagte Häfemeier.

Über die 65.000 Euro hinaus habe die Sparkasse im vergangenen Jahr Projekte einzelner Vereine gefördert. Häfemeier erinnerte an die Unterstützung des Reitervereins Wodan Damm, der einen neuen Sandboden benötigte. Finanzielle Unterstützungen erhielten außerdem der TuS Gahlen für ein Fangnetz an der Beachvolleyballanlage, der Gemeindesportverband für die Ausrichtung der Sportlerehrung und der Heimatverein Gahlen für die Anlage des Wasserspielplatzes an der Passstraße. "Ihre Arbeit ist wichtig für die Gesellschaft", bescheinigte Friedrich-Wilhelm Häfemeier den Vereinsvertretern und ergänzte, "unsere Gesellschaft braucht Ehrenamtliche, damit das normale Leben funktioniert."

Das Lob für die Ehrenamtler ergänzte der Schermbecker Bürgermeister Mike Rexforth: "Wenn das Ehrenamt bröckelt, dann bröckelt auch ein gehöriges Stück Lebensqualität. Ehrenamtler seien "das Fundament einer lebendigen Gemeinde."

(hs)
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