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Niederrhein
Spatenstich für neue Fernwärmeleitung

Niederrhein. Eine neue, sechs Kilometer lange Trasse verbindet Duisburg und die Fernwärmeschiene Niederrhein

Der Start für ein wichtiges Fernwärmeprojekt ist gestern erfolgt: Es wird laut Christof Schifferings, Stadtwerke-Vorstand in Duisburg, den Ausstieg aus der Kohleverstromung zur Folge haben. Im November 2017 sollen mit einer Leitung die bisher noch getrennten Fernwärmenetze der Stadtwerke Duisburg und der Fernwärmeschiene Niederrhein vernetzt werden. Das Netz der Stadtwerke Duisburg, liegt im Zentrum Duisburgs , im Süden und im Westen der Stadt. Das Netz der Fernwärmeschiene Niederrhein liegt im Norden von Duisburg, in Dinslaken, Voerde, aber auch in Homberg und Moers. Nun erfolgt der Anschluss der Netze in Duisburg-Mitte, -Süd und -Rheinhausen über eine neue, sechs Kilometer lange Trasse an die Fernwärmeschiene Niederrhein durch den Fernwärmeverbund Duisburg/ Dinslaken GmbH & Co. KG (FVN).

Mit dem ersten Spatenstich durch NRW-Minister Johannes Remmel, Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, Dinslakens Bürgermeister Michael Heidinger, sowie den Geschäftsführern des FVN, Christof Schifferings und Dr. Thomas Götz, wurde das Projekt gestern gestartet. Die Bauarbeiten zwischen dem Anschlusspunkt des Fernwärmeverbunds an der Bruchstraße in Homberg und der Übergabestation zum Duisburger-Fernwärmenetz an der Margarethenstraße in Rheinhausen werden voraussichtlich bis Ende 2017 dauern. Die neue Verbindung gilt als eine der aktuell bedeutendsten Maßnahmen zum Klimaschutz in Duisburg. Sie erhöhe die Flexibilität auf der Erzeugungsseite und werde nicht nur die wirtschaftliche Effektivität und die ökologische Bilanz der Fernwärmeversorgung in Duisburg verbessern, mit ihr könne auch das Potenzial der Wärme-Erzeugungsanlagen entlang der Fernwärmeschiene Niederrhein künftig noch besser ausgenutzt werden, hieß es gestern. Über besagte Schiene wird umweltschonende Wärme transportiert. Sie stammt aus industrieller Abwärme, Biomasse-Heizkraftwerken und Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen. Das Projekt wird mit EU-Mitteln unterstützt.

Quelle: RP
 
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