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Lokalsport
6:0 - WSV erreicht ohne Mühe das Viertelfinale der Stadtmeisterschaft

Wesel. Bernd Pagojus verfolgte die letzten Minuten der Partie noch ein wenig angespannt von der Linie aus. Das lag nicht etwa daran, dass der Trainer des Weseler SV Zweifel daran haben musste, dass seine Mannschaft ihre Aufgabe im Qualifikationsspiel der Fußball-Stadtmeisterschaft lösen würde. Der Coach des Aufsteigers in die Kreisliga B hoffte vielmehr, dass es ein bislang vermisstes Erfolgserlebnis für sein Team geben würde. Der WSV schaffte es. Er blieb beim 6:0 (3:0)-Sieg gegen C-Ligist SuS Nord zum ersten Mal in der Vorbereitung ohne Gegentor und trifft nun im Viertelfinale am Mittwoch, 20.15 Uhr, auf Bezirksliga-Absteiger SV Bislich. Von Joachim Schwenk

So sehr sich Pagojus darüber freute, "dass die Null endlich einmal steht", so sehr ärgerte ihn, dass seine Mannschaft den Gegner nicht noch deutlicher bezwungen hatte. Der WSV ließ wenigstens ein halbes Dutzend erstklassiger Chancen in einer Partie aus, in der sich die Kontrahenten nur in der Anfangsphase auf Augenhöhe begegneten. Der SuS hielt vor gut 250 Zuschauern im Stadion Nord 15 Minuten lang mit und hätte in Führung gehen können. Kevin Krebs scheiterte aus kurzer Distanz an WSV-Keeper Marco Hoffmann (7.)

Als der Außenseiter dann seine Defensivaufgaben nicht mehr mit dem nötigen Engagement erledigte, war es schnell um ihn geschehen. Niklas Schröder (16., 18.) stellte die Weichen mit seinen beiden Toren für den WSV früh auf Sieg. Marvelle Frugé erzielte mit dem Pausenpfiff das 3:0 und erhöhte nach dem Wechsel auf 5:0 (58., 62./Elfmeter). Jonas Rösner schoss das sechste Tor des B-Ligisten (72.), der zweistellig hätte gewinnen können. Der SuS besaß auch noch die eine oder andere Chance, weshalb Pagojus bis zuletzt nicht sicher sein konnte, dass die Null wirklich stehen würde.

"Die Mannschaft hat sich wieder gesteigert und die taktische Ordnung gut eingehalten. Jetzt wollen wir uns gegen Bislich so teuer wie möglich verkaufen", sagte Pagojus. Sein Gegenüber Stefan den Brok war enttäuscht vom Auftritt seines Teams. "Die ersten 15 Minuten waren in Ordnung. Dann hat jeder gemacht, was er wollte", sagte der Spielertrainer des SuS.

Weseler SV: Hoffmann; Weienberg (63. Vila), Lantermann, Talay, Udin, Frugé, Schwarz (63. Westfal), Marschall, Erkilic (30. Al Mami), Schröder, Rösner.

SuS Wesel-Nord: Grieger; Bajraktari, Jakubowski, N. Krebs (21. den Brok), Bierwald, Romeike (54. Wehner), Piek (30. Freydorfer), K. Krebs, Jansen. Oesterschmidt, Graf.

Quelle: RP
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