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Albustins Zeit ist noch nicht abgelaufen

Lokalsport: Albustins Zeit ist noch nicht abgelaufen
Thorsten Albustin, der seit gut einem Jahr die Verantwortung als Trainer des HSV trägt, hat seinen Vertrag um ein weiteres Jahr verlängert. FOTO: Lars Fröhlich
Hamminkeln. Fußball: Der Coach des Fußball-Bezirksligisten Hamminkelner SV, der aktuell auf dem neunten Platz steht, wird auch in der Saison 2018/19 den Ton angeben. Der 43-Jährige und der Verein haben sich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Von Ralf Pollmann

Der Fußball-Bezirksligist Hamminkelner SV und sein Trainer Thorsten Albustin setzen die Zusammenarbeit über die Saison 2017/18 hinaus fort. Beide Seiten einigten sich auf eine Vertragsverlängerung um ein weiteres Jahr. Auch Co-Trainer Michael Tyrann und Torwart-Coach Christoph Müller bleiben dem HSV treu. "Wir sind mit der geleisteten Arbeit sehr zufrieden. Albustin hat der Mannschaft einen ziemlichen Schub gegeben", sagt Detlef Hooymann, Sportlicher Leiter beim Hamminkelner SV.

Anfang des Jahres hatte Albustin den HSV übernommen und wurde zum Nachfolger des zurückgetretenen Uli Kley-Steverding. Ein Punkt betrug damals der Vorsprung auf die Nicht-Abstiegsplätze. Mit einem 2:0 im Endspiel um den Klassenerhalt beim SV Bislich retteten sich die Hamminkelner. Derzeit belegt das Team den neunten Tabellenplatz.

Mit dem Verlauf bis zur Winterpause ist der Coach auch recht zufrieden. "Nur ist es ein bisschen schade, dass wir zu Hause nicht so punkten konnten wie auswärts", sagt der 43-Jährige. 16 Zähler holte das Team auf fremden Terrain, nur zehn blieben auf der eigenen Anlage. Doch letztlich zählt für Albustin das Gesamtbild: "Die Mannschaft hat sich stetig weiterentwickelt. Sie hat immer mitgezogen und ist lernbereit."

Zudem kompensierte das Team auch das Verletzungspech, das beispielsweise Akteure wie Kapitän Peter Hütten, Johannes Götz oder Hendric Storm ereilte. Für den zweiten Teil der Spielzeit erhofft sich Albustin, bereits frühzeitig den Klassenerhalt unter Dach und Fach zu bringen. "Der Ist-Zustand ist gut. Den wollen wir nach der Pause festigen." Dass er als ehemaliger Profi (MSV Duisburg, Borussia Mönchengladbach) derzeit nur einen Bezirksligisten trainiert, stört Albustin nicht. "Klar bin ich ambitioniert, das ist aber nicht so ausschlaggebend. Ich kann hier beim HSV etwas entwickeln und mich dabei auch selbst entwickeln", sagt er. Zudem fühle er sich in Hamminkeln sehr wohl und finde optimale Voraussetzungen vor.

Nach der Winterpause taucht im Kader des HSV ein neuer Akteur auf. Auf Vermittlung von Maximos Fachantidis hat sich mit Georgius Savvidis ein weiterer Grieche dem Bezirksligisten angeschlossen. Er trainiert bereits seit einigen Wochen mit und ist im neuen Jahr auch in der Meisterschaft spielberechtigt. "Der Junge hat Potenzial und ist schon ziemlich integriert", sagt Thorsten Albustin. Auch dem Sportlichen Leiter ist der Mittelfeldakteur positiv aufgefallen. "Er macht einen sehr guten Eindruck", sagt Detlef Hooymann.

Dies wird bei den Hamminkelnern aber auch die einzige personelle Veränderung sein. Für die kommende Spielzeit will Detlef Hooymann demnächst die Gespräche mit den Akteuren aus dem eigenen Kader suchen.

Thorsten Albustin kann sich gut vorstellen, dass "wir uns noch auf drei bis vier Positionen verstärken". Denn in der kommenden Saison soll es keinen Stillstand geben. "Wir wollen dann noch einen weiteren Schritt nach vorne gehen", so der Trainer.

Quelle: RP
 
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