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Lokalsport
Bei der HSG beginnt die Zeit der Experimente

Niederrhein. Handball: Landesligist HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg trifft in Hamminkeln auf die offensivstarke DJK Styrum 06.

Zum zweiten Mal in dieser Handball-Saison wird Landesligist HSG Haldern/Mehrhoog/Isselburg nach Hamminkeln ausweichen, um in der dortigen Realschul-Sporthalle um 18 Uhr die DJK Styrum 06 zu empfangen. Zwar wird die Reeser Westringhalle nun doch erst im Jahr 2017 saniert, doch die bereits vorgenommen Spielverlegungen in die Hallen nach Hamminkeln und Isselburg sollen bestehen bleiben und an den Ansetzungen nichts verändert werden.

Die Gastgeber werden die Partie gegen den Tabellendritten als krasser Außenseiter bestreiten - nicht zuletzt, weil die etatmäßigen Rückraumschützen ausfallen. Fabian Hoffmann wird aufgrund seiner Bänderdehnung weiterhin passen müssen und auch Christian Blümel, der schon einige Male auf die Zähne gebissen hat, soll seine Knochenhautentzündung unter dem Fuß jetzt erst einmal auskurieren. "Wir werden daher schon einiges für die Zukunft ausprobieren", kündigt HSG-Coach Martin Weber an.

Das gelte auch für die anschließenden Partien gegen die HSG RW Oberhausen TV (2.), die HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen (1.) und den TV Issum (5.), in denen sich der Coach ebenfalls nicht viel ausrechnet. So soll Sven Buil beispielsweise stärker im Rückraum eingesetzt werden und andere Akteure wie Steffen Giesbers, die bislang nicht so zum Zuge gekommen sind, größere Spielanteile erhalten.

Die Gäste aus Styrum verfügen über eine überragende Offensive, haben bislang die mit Abstand meisten Tore geworfen. Sie erzielen im Schnitt fast 33 Treffer pro Partie. Im Hinspiel konnten die Vereinigten in den ersten 20 Minuten noch gut mithalten, mussten am Ende eine klare 28:41-Niederlage hinnehmen. "Das ist eine sehr ballsichere Mannschaft mit einem exzellenten Kreisläufer", meint Weber, der zum Saisonende den Verein verlässt.

(misch)
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