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Badminton
Das Badminton-Sprungbrett

Der BV Wesel Rot-Weiß richtete zum 21. Mal das Teenie-Turnier aus, bei dem schon Deutsche Meister erste Wettkampf-Erfahrungen sammelten. Zwei Starter des BV gehörten zu den Siegern: Lena Fischer und Philipp Döhrn. Von Joachim Schwenk

Fabienne Deprez gehörte vier Wochen zuvor an gleicher Stelle zu den herausragenden Persönlichkeiten bei der Deutschen Badminton-Meisterschaft der Jugend, die der BV Wesel Rot-Weiß veranstaltete. Die Spielerin des FC Langenfeld gewann ihre nationalen Titel Nummer zehn und elf bei der großen Talentschau in der Rundsporthalle – an dem Ort, an dem sie einst erste Schritte auf der Turnier-Bühne unternommen hatte. Deprez gehörte dort Jahre zuvor zu den Teilnehmern beim traditionellen Teenie-Turnier des BV Wesel, bei dem der Verein es Nachwuchsspielern ermöglicht, erste Wettkampf-Erfahrungen zu sammeln. Die Veranstaltung, die schon für einige Spieler der Startschuss zu einer beachtlichen Karriere war, fand am Sonntag zum 21. Mal statt.

Sichtungs-Turnier des Verbandes

Der Wettbewerb kann jetzt erst recht für hoffnungsvolle Talente zum Sprungbrett werden. Denn der Badminton-Landesverband hat die Bedeutung der Veranstaltung dadurch aufgewertet, das sie in den Altersklasse U 9, U 11 und U 13 jetzt als Sichtungs-Turnier gewertet wird. "Das ist auch eine Belohnung für unsere Arbeit in den vergangenen Jahren", sagte Organisator Volker Fingerhut vom BV. Drei Landestrainer waren am Sonntag in der Rundsporthalle, um zu sehen, ob Talente dabei waren, die für einen Platz im NRW-Kader in Frage kommen, wo sie noch intensiver gefördert werden. Fingerhut ist jedenfalls davon überzeugt, dass vielleicht wieder ein künftiger Deutscher Meister dabei war. "Denn das Niveau der Spiele war sehr gut", meinte er.

Der Andrang beim Teenie-Turnier war wie schon in den vergangenen Jahren groß. Weit mehr als 200 Teilnehmer wollten beim Wettbewerb an den Start gehen, was für Fingerhut eine unangenehme Folge hatte. Er musste einigen Spielern absagen. "Denn mit 180 Startern haben wir die Grenze unserer Kapazität erreicht. Mehr geht leider nicht", sagte Fingerhut, für den es trotz der großen Nachfrage kein Thema ist, das Turnier an zwei Tagen auszurichten. "Die Belastung wäre für die freiwilligen Helfer zu groß."

28 Weseler Teilnehmer dabei

Den Organisator freute, dass auch zwei Nachwuchsspieler des BV Wesel, der 16 Teilnehmer ins Rennen geschickt hatte, mit Erfolgen nachhaltig auf sich aufmerksam machten. Lena Fischer gewann das Mädchen-Einzel der Altersklasse U 10. Philipp Döhrn setzte sich bei den Jungen in der Klasse U 13 gegen die Konkurrenz durch. Den vierten Platz erreichte BV-Spielerin Jessika Rottstegge (U 15). Das beste Ergebnis des BSC Wesel, der mit zwölf Spielern am Start war, erzielte Dana Oesterwind, die in der Klasse U 9 auf den vierten Rang kam.

Quelle: RP
 
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