| 00.00 Uhr

Lokalsport
Fair Play mit der Rheinischen Post

Lokalsport: Fair Play mit der Rheinischen Post
FOTO: RED
Wesel. Der Wettbewerb der RP für A- und B-Junioren-Teams ist in der 16. Runde. 1100 Euro sind für Mannschaften im Topf, die sich vorbildlich verhalten. Viktoria Wesel liegt ohne Strafpunkt an der Spitze. Von Joachim Schwenk

Viktoria Wesel hat nach gut einem Drittel der Saison die besten Chancen, den Fair-Play-Preis der Rheinischen Post für Nachwuchs-Mannschaften zu gewinnen. Wesels ältester Fußball-Club liegt bei dem mit 1100 Euro dotierten Wettbewerb ohne Strafpunkt an der Spitze. Dicht dahinter folgen GW Flüren mit zwei Zählern, der Weseler SV (3), der SV Brünen (3,5), die JSG Haffen-Mehr-Mehrhoog (4,5) und BW Wertherbruch (5). Der Preis wird in dieser Saison bereits zum 16. Mal vergeben. Fast 16.000 Euro wurden mittlerweile an die Clubs ausgeschüttet, die beim Wettbewerb die Plätze eins bis drei belegten. "Dieses Geld können die Vereine in der heutigen Zeit gut gebrauchen, weil es für sie immer schwieriger wird, Sponsoren zu finden", sagt Alfred Herbers, Jugend-Obmann des Fußball-Kreises Rees-Bocholt.

Die Rheinische Post stiftet erneut 500 Euro für den Wettbewerb. Außerdem unterstützen die Provinzial-Versicherung Egerlandt und Söhne (250 Euro), Wilhelm Elmer (100 Euro), ehemaliger Vorsitzender des SV Brünen und des Stadtsportverbandes Hamminkeln, Lambert Heymen (100 Euro), Geschäftsführer des TuS Haffen-Mehr, sowie der Jugendausschuss des Fußball-Kreises Rees-Bocholt (150 Euro) die gute Sache. Lambert Heymen ist seit der vergangenen Saison als Sponsor dabei. "Diesen guten Wettbewerb möchte ich unbedingt unterstützen", sagt er. Peter Koch, Vorsitzender des Fußball-Kreises Rees-Bocholt, lobt das Engagement der RP und der weiteren Geldgeber. "Es ist prima, wenn Fair Play so gewürdigt wird."

Dass sich Fair Play und sportlicher Erfolg nicht ausschließen müssen, hat BW Dingden in der vergangenen Spielzeit als Sieger des Wettbewerbs bewiesen. Die A-Junioren-Mannschaft des Clubs wurde ungeschlagen Meister in der Leistungsklasse. Sie überzeugte dabei nicht nur mit guten Leistungen, sondern auch mit sportlich vorbildlichem Verhalten. Der BWD-Nachwuchs blieb ohne Platzverweis und handelte sich lediglich 14 Gelbe Karten ein.

Der Sieger des Wettbewerbs, bei dem die A- und B-Junioren-Mannschaften der Vereine sowie Spiel-Gemeinschaften aus Wesel, Hamminkeln, Drevenack, Emmerich, Rees und Isselburg gewertet werden, erhält 500 Euro. 350 Euro bekommt der Zweitplatzierte. 250 Euro streicht der Drittplatzierte ein. Die Summe der Strafpunkte wird durch die Anzahl der Mannschaften geteilt, die in den beiden Altersklassen am Start sind. Sollten mehrere Clubs punktgleich sein, wird das Preisgeld aufgeteilt. Es ist ausschließlich für die Jugend-Abteilungen der Vereine bestimmt.

Für folgende Vergehen werden beim Fair Play-Wettbewerb der Rheinischen Post Strafpunkte verhängt: Gelbe Karte: ein Punkt Feldverweis auf Zeit: zwei Punkte Rote Karte: drei Punkte pro Woche oder Spieltag Sperre durch Spruchkammer: drei Punkte pro Woche oder Spieltag Unsportliches Verhalten von Spielern, Trainern oder Betreuern, das zum Eintrag in den Spielbericht führt: drei Punkte Ordnungsgeld: vier Punkte je 25 Euro Strafgeld Nichtantreten zu einem Spiel: 20 Punkte Spielabbruch: 30 Punkte

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Lokalsport: Fair Play mit der Rheinischen Post


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.