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Lokalsport
Guter Auftakt für Nico Hülkenberg in Silverstone

Niederrhein. Der Schock von Spielberg hat bei Force India zu eifriger Betriebsamkeit geführt. Denn dass Nico Hülkenberg seinen zweiten Startplatz nicht ansatzweise im Rennen verteidigen konnte, bereitet Kopfschmerzen. "Es ist noch immer nicht klar, wieso wir in Österreich mit dem Reifenmanagement nicht klargekommen sind", wird der Emmericher vom Fachmagazin Speedweek zitiert.

Von daher fungierte der britisch-indische Rennstall gestern die ersten beiden freien Trainigssessions in Silverstone fast zu Testfahrten um. Laut einiger Stimmen im Fahrerlager setzte Force India dabei wohl auf einen Kompromiss. Das große Aero-Update am VJM09 war nur noch in abgespeckter Form vorhanden. So wurde zwar noch mit dem neuen Frontflügel gefahren, am Heck setzte der Rennstall dann aber auf alte Teile. Es wurde eine Hinterradaufhängung montiert, mit der Force India zu Saisonbeginn in Australien gestartet war. Die noch in Spielberg verwendete Aufhängung bringt Vorteile auf einer schnellen Runde, hat sich aber als ultimativer Reifenkiller im Rennen entpuppt.

In der Vormittagssession zeigte Hülkenberg dann, dass die Umbauten nicht allzu schlecht sein können, als er nach dem Mercedes-Duo Lewis Hamilton und Nico Rosberg die drittschnellste Zeit auf den Asphalt knallte. Am Nachmittag bei Langzeittests fuhr der Emmericher dann auf Position 15.

(tt)
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