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Lokalsport
Kamps gewinnt Crosslauf in Flüren

Wesel. Leichtathletik: Der Athlet des Hamminkelner SV siegt im Hauptrennen über 7,8 Kilometer mit deutlichem Vorsprung. Ausrichter GW Flüren freut sich über Rekordergebnis von 208 Teilnehmern. Von Felix Paus

Die Vorzeichen waren nicht so günstig. "Denn ich habe am Samstag gesündigt", sagte Werner Kamps vom Hamminkelner SV, nachdem er gestern das Ziel beim 39. Nikolaus-Crosslauf von GW Flüren im Waldstadion erreicht hatte. Zwei Stücke Kuchen und einen Bratapfel hatte er beim Kaffeetrinken am Tag zuvor gegessen. Für den Lauf-Veteran eine denkbar schlechte Wettkampfvorbereitung. Doch dafür war das Resultat des HSV-Athleten überaus respektabel.

Werner Kamps überquerte nach 30:01 Minuten als Sieger die Ziellinie. "Ich bin total zufrieden mit meiner Leistung", sagte der 51-jährige, der im vergangenen Jahr nur Zweiter geworden war. Der Flürener Cross ist seit Jahren fester Bestandteil im Laufkalender des HSV-Athleten. "Und es lohnt sich jedes Mal aufs Neue. Die Strecke ist toll - und die Lauf-Atmosphäre sehr familiär", so Kamps, der wie jeder andere Läufer, der das Ziel erreichte, einen Weckmann bekam.

So auch Sami Moulla, der die 7,8 Kilometer in 30:50 Minuten absolviert hatte. Für den Franzosen, der in Kleve wohnt, war es die erste Teilnahme beim Flürener Crossevent. "Eigentlich laufe ich nicht im Gelände. Man muss hier darauf achten, die Hügel und Steigungen nicht zu schnell anzugehen. Sonst ist man danach platt", so der 34-Jährige.

Die erste Frau im Ziel war Andrea Pfister (33:31 Minuten), die für die Lauffreunde HADI Wesel startet. "Es war sozusagen ein Heimspiel für mich. Eine schöne Abwechslung zu normalen Läufen auf dem Asphalt", sagte sie.

Damit die Strecke nach dem schlechten Wetter in den Tagen zuvor auch bestens präpariert war, gingen die fleißigen Helfer sie vorher noch einmal ab. "Die gefährlichen Stellen haben wir entsprechend markiert. Das sind zum Beispiel Wurzeln, die aus dem Boden ragen", sagte Wolfgang Hansen, Leichtathletik-Abteilungsleiter von GW Flüren, der sehr zufrieden war mit der nun schon 39. Austragung des Laufs.

Das lag auch an der Teilnehmerzahl, die noch nie so hoch war wie gestern. 206 Athleten hatten sich für die fünf verschiedenen Strecken angemeldet. "Es ist toll zu sehen, dass der Lauf über viele Jahre so gut angenommen wird", so Hansen. Die hohe Zahl ist auch durch das Wetter zu erklären. Mehr als 100 Sportler hatten gestern nachgemeldet.

Die zweitmeisten Anmeldungen nach dem Hauptrennen (97) gab es beim 1000-Meter-Lauf mit 56 Startern. Neu im Programm war aufgrund mehrerer Anfragen der 400-Meter-Bambinilauf, bei dem neun Teilnehmer ins Rennen gingen.

Quelle: RP
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