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Lokalsport
SV Bislich zum Gipfeltreffen in Haldern

Niederrhein. Fußball-Kreisliga A: Die beiden voraussichtlichen Aufsteiger treffen heute Abend ab 19.30 Uhr aufeinander. SVB-Trainer Dennis Lindemann glaubt, dass nichts entschieden wird. Wechsel von Angelo Sicurello zum PSV Wesel perfekt. Von Andreas Nohlen

"Es wird hoffentlich ein sehr interessantes Spiel vor einer großen Kulisse in einer Konstellation, wie sie nicht so häufig vorkommt - aber es wird nichts endgültig entschieden", sagt Dennis Lindemann, Trainer des SV Bislich (2. Platz/64 Punkte), vor dem Gipfeltreffen in der Fußball-Kreisliga A heute Abend (19.30 Uhr) beim punktgleichen Spitzenreiter SV Haldern.

Angesichts von derzeit sieben Zählern Vorsprung auf die Nicht-Aufstiegsplätze bei nur noch fünf verbleibenden Partien ist die Chance für beide Mannschaften groß, in der kommenden Saison in der Bezirksliga zu kicken. Und die Formkurve der beiden Topteams lässt darauf schließen, dass der Verlierer von heute auf der Zielgeraden nicht gänzlich das Fußballspielen verlernen wird. Die Bislicher holten zuletzt 25 von 27 möglichen Zählern. Der SV Haldern ist seit dem 29. November des letzten Jahres unbesiegt.

"Ich denke, dass sich dort zwei Mannschaften auf Augenhöhe treffen und der Ausgang völlig offen ist", so Lindemann, der beim 2:1-Erfolg der Bislicher im Hinspiel auf Grund der angespannten Personallage noch selbst mitwirkte.Auch heute fehlen ihm mit Alpha Samoura, Andreas Mansfeld, Hendrik und Tobias Wissing sowie dem eigentlichen Kapitän Matthias Boland Leute, die der Coach von Beginn an auf dem Zettel hatte. "Das stimmt, aber da brauchen wir schon gar nicht mehr drüber zu reden, weil die ja teilweise schon die gesamte Saison ausfallen", so Lindemann. "Bitter wäre es, wenn Sebastian Weinkath mit seinen Leistenproblemen nicht spielen könnte. Bei Marc Ressel hoffen wir, dass er wieder seine Schicht getauscht bekommt."

Zum Gegner meint Lindemann: "Ich sehe bei Haldern viele Stärken, ähnlich wie bei uns. Es ist eine gewachsene Mannschaft mit einem netten Trainer, denen ich gönnen würde aufzusteigen - neben uns natürlich."

Endgültig fix ist der Wechsel von Kapitän Angelo Sicurello vom SV Bislich zum Landesligisten PSV Wesel. "Es ist praktisch jedes Jahr so, dass ein oder zwei unserer besten Spieler zum PSV gehen", so Lindemann. "Das ist bitter für uns, aber nicht zu ändern. Zudem bin ich mir sicher, dass der Angelo bis zum Schluss alles für uns geben wird."

Einen Erfolg vermeldet der SV Bislich dagegen bei den Zugängen. Neben Jonas Pabel (zuletzt Weseler SV) und Ismail Hamzaoglu (Anadolu Spor Wesel) kommt dessen Bruder Hasan Hamzaoglu vom Landesliga-Schlusslicht SV Hönnepel-Niedermörmter II. Der Angreifer kommt aus der Jugend des PSV und kickte dort vor zwei Jahren in der Landesliga. "Es freut mich sehr, dass er sich für uns entschieden hat", sagt Dennis Lindemann. "Er hat bewiesen, dass er sich auch höherklassig durchsetzen kann. Gerade nach dem Verlust vom Angelo können wir Torgefahr gut gebrauchen."

Quelle: RP
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