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Handball
SVS-Frauen fallen auf den letzten Platz zurück

Schermbeck/Wesel (me) Die Lage des SV Schermbeck im Abstiegskampf der Handball-Landesliga der Frauen hat sich verschlechtert. Gegen Meister TB Osterfeld bot der Gastgeber am Samstag zwar über weite Strecken eine achtbare Vorstellung, zog am Ende aber mit 18:23 (10:8) den Kürzeren. "Wir werden wohl wenigstens zwei der drei noch ausstehenden Spiele gewinnen müssen, um die Klasse zu halten", sagte Trainer Hans-Arnold Bisdorf, der mit dem SVS auf den letzten Platz zurückfiel. Der Rückstand zum rettenden zehnten Platz beträgt aber nur einen Punkt. Gegen Osterfeld war der SVS bis zur 48. Minute, als es 16:16 stand, ein gleichwertiger Gegner. Dann markierte der Tabellenführer fünf Treffer in Folge. "Da haben wir es Osterfeld zu leicht gemacht. Von dem Rückstand haben wir uns dann nicht mehr erholt", sagte Bisdorf.

SV Schermbeck: Alfers – Hebing (2), Heuwing (8/4), Keller, Brühan (3), Bisdorf (3), Langehegemann, Felisiak, C. Heidermann (1), Besten (1), Becker, S. Kock, Franke.

Die HSG Wesel musste im Kampf um den zweiten Tabellenplatz einen Rückschlag hinnehmen. Die Mannschaft verlor beim TV Biefang mit 15:23 (9:9) und fiel hinter der punktgleichen DJK Styrum auf Rang drei zurück. Die Gäste mussten gleich mit mehreren Handicaps fertig werden. Lena Steinkamp und Lisa Steinkamp standen nicht zur Verfügung. Anika Letgen und Stefanie Haynitzsch gingen angeschlagen in die Begegnung. Hinzu kam die Rote Karte, die Julia Badziong wegen groben Foulspiels schon nach 20 Minuten sah. Trotzdem hielt die HSG bis zur 50. Minute mit. Sie kassierte dann aber beim Stand von 15:15 acht Gegentore in Folge. "Da sind alle Dämme gebrochen. Aber es war enger, als es das Ergebnis am Ende ausdrückt", sagte HSG-Coach Ralf Sobotta.

HSG Wesel: Terfurth, Schmalfuß – Korczak (2), Schmitz (1), Barra (1), Jäger, Keyenborg, Asmuth, Badziong (3/2), Letgen, Betcke (6/1), Haynitzsch (2).

Quelle: RP
 
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