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Gut Gemacht
Biomarkt bekommt Inklusionspreis

Wesel. Hamminkeln/Wesel Der Biomarkt Koplin mit Märkten in Wesel und Bocholt hat den Preis "Pro Inklusion 2016" erhalten. Die Auszeichnung wurde auf dem Inklusionstag Kreis Wesel in der Akademie Klausenhof übergeben. Gewürdigt wird damit das besondere Engagement des Biolandwirts für die Beschäftigung von Menschen mit Behinderung.

Der Preis wird von dem Projekt win win ("Weseler Inklusions-Initiative - Wir integrieren nachhaltig") des Jobcenters Kreis Wesel vergeben. Bei der Initiative geht es um die Vermittlung von arbeitslosen Menschen mit einer Schwerbehinderung in einen Job.

Der Preis "Pro Inklusion" besteht aus einer Originalzeichnung des Karikaturisten Gerhard Mester ("Mensch Franziskus"), der für das Projekt eine Serie von Karikaturen zum Thema Beruf und Behinderung gezeichnet hat. Unter dem Titel "Wir wünschen eine angenehme Inklusion" werden diese Zeichnungen, gedruckt auf großen Rollups, als Wanderausstellung in den nächsten zwei Jahren im Kreis Wesel gezeigt.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war der Auftritt des Kabarettisten Rainer Schmidt, der selbst körperbehindert ist und durch seine humorvollen Fernseh-Kommentare zu den Paralympics in Rio einem breiten Publikum bekannt geworden ist. Der Biomarkt hat nicht nur einen schwerbehinderten jungen Mann als Auszubildenden eingestellt, sondern auch immer wieder Menschen mit Behinderung etwa durch Praktika oder Probearbeiten eine Chance gegeben. In den Biomärkten in Wesel und Bocholt sind rund 35 Mitarbeitende beschäftigt. Außerdem betreibt Inhaber Josef Koplin den Demeter-Betrieb "Gärtnerhof Lankerskate" in Hamminkeln. In den Kompetenzzentren in Wesel, Moers, Kamp-Lintfort und Dinslaken werden derzeit rund 150 Menschen mit einer Schwerbehinderung dabei unterstützt, sich auf eine Arbeitsaufnahme vorzubereiten und eine Stelle zu finden. Bisher konnten rund 50 Betroffene vermittelt werden.

Projektverantwortlich ist das Jobcenter Kreis Wesel in Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, der Akademie Klausenhof, der Grafschafter Diakonie, dem Diakonischen Werk Kirchenkreis Moers sowie den Caritasverbänden Moers-Xanten und die Dekanate Dinslaken und Wesel. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales aus Mitteln des Ausgleichsfonds gefördert.

Quelle: RP
 
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