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Aus Den Vereinen Iii
"Die schrägen Fürsten": 508 Jahre Kegelerfahrung

Wesel. In Alex Kellers Partykeller feierten die sieben Mitglieder des Kegelclubs "Die Schrägen Fürsten" mit Partnern das 50-jährige Bestehen ihrer Kegler-Gemeinschaft. Beim Addieren ihrer Lebensalter stellten die Kegler zufrieden fest, dass sie auf stolze 508 Jahre Kegelerfahrung zurückblicken können. "Am 7. Januar 1966 rollten in der Dorstener Gaststätte Neuhaus (heute Lansing) erstmals die Kugeln", erinnert Helmut Ufermann als einziges noch aktives Gründungsmitglied des Herren-Kegelclubs "Schräge Fürsten" an die Anfänge des Kegelns. In jenen Tagen fehlte noch eine automatische Kegel-Aufstell-Maschine. Die "Schrägen Fürsten" brachten ihren Kegeljungen Diethelm Guilhaus ins Schwitzen. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Heinz Romswinkel und Fredy Bock ebenso wie Martin Lindner, Willi Lindemanns, Alfred Wischerhoff, Dieter Ufermann, Roland Drygalla, Klaus Wischerhoff, Helmut Ufermann, Günter Bückemeyer, Lothar Strotzek. Nach der Eröffnung der Kegelbahn des Cafés Holtkamp fand man in Gahlen eine Keglerheimat. Bis Ende 2005 wurde dort gekegelt und seither in der Östricher Gaststätte Schult.

1979, 1980 und 1982 gewannen sie den Wanderpokal der Verbands-Sparkasse. Die "Schrägen Fürsten" waren auch als Fußballer treffsicher. Sie gewannen sogar gegen eine Auswahl des TuS Gahlen mit 2:1. Bis 1994 nahmen die Kegler jährlich an den Kegler-Gemeindemeisterschaften in Schermbeck teil. Schwere Stunden standen an, als Friedel Horstkamp (2009), Kurt Lippert (2010) und Wolfgang Eschenröder (2007) zum Friedhof begleitet werden mussten.

Quelle: RP
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