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Kegelclub "Die flinken Landfrauen" besteht seit 35 Jahren

Wesel. SCHERMBECK (hs) Das 35-jährige Bestehen ihres Kegelclubs feierten jetzt "Die flinken Landfrauen" in der Gaststätte "Zur Mühle" - und blickten dabei auch auf die vergangenen Jahrzehnte zurück.

Angefangen hatte alles während einer Fahrt der Landfrauen nach Aachen zu Beginn des Jahres 1981. Dort entstand die Idee, einen Kegelclub zu gründen. Lore Höchst und Margarethe Amerkamp ergriffen die Initiative, und so konnten "Die flinken Landfrauen" am 25. Februar 1981 zum ersten Mal auf der am 17. Februar offiziell eröffneten Kegelbahn in der Gaststätte "Zur Mühle" die Kugel rollen. Damals gehörten auch Emma Kleinsteinberg, Marlene Overbeck, Leni Abelt und Elfriede Rademacher zum noch jungen Kegler-Team. Im Jahr 2003 wurde Elsbeth Klein als Verstärkung in das Team aufgenommen.

Bis vor einem halben Jahrzehnt wurde in der Gaststätte "Zur Mühle" noch gekegelt. Inzwischen bevorzugen die Damen das gemütliche Zusammensitzen und das Plaudern über düt un dat. Vereinsmaskottchen war lange Zeit hindurch ein hölzerner Kegel, den damals

Hans Höchst drechselte und der nach und nach im wahrsten Sinne des Wortes umgarnt wurde: Die Pudelkönigin eines Kegelabends musste früher den Kegel mit nach Hause nehmen und weiter häkeln, damit die begonnene Ausgestaltung zu einem Hahn fortgesetzt wurde.

Traurige Stunden standen an, als die Kegelschwestern Elfriede Rademacher (1992), Emma Kleinsteinberg (2006) und Mine Kreutzberger (2015) beerdigt wurden.

Das Feiern ist inzwischen bei den Damen ein wenig ruhiger geworden. In "guten Zeiten" war Benninghoffs Waschschüssel voller entleerter kleiner Flaschen. Heute hat das "trockene" Klönen Vorrang. Weihnachtsessen und gesellige Feten bei runden Geburtstagen begeistern "Die flinken Landfrauen" heute wesentlich mehr.

Quelle: RP
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