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Aus Den Unternehmen
Pflege soll im Mittelpunkt stehen

Wesel. Die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die einem ständigen Wandel unterliegen, erfordern von den Krankenhäusern ein hohes Maß an Anpassungsfähigkeit. Das gelingt nur bei enger Zusammenarbeit zwischen der Geschäftsführung sowie dem ärztlichen und pflegerischen Dienst. Diesen Austausch mitzugestalten, sei eine lohnende Aufgabe, ziehen Dr. Jürgen Hinkelmann, Ärztlicher Direktor des Marien-Hospitals (l.), und seine Stellvertreterin, Dr. Christiane Tiefenbacher (r.), das Fazit nach den ersten 100 Tagen im Amt.

"Wir wollen, dass sich die Patienten gut aufgehoben fühlen. Sie sollen nicht nur von der Medizin profitieren, sondern auch menschliche Zuwendung und gute Pflege erfahren", sagt Hinkelmann.

Um den Ansprüchen von älteren Patienten gerecht zu werden, hat das Hospital ein Zentrum für Alterstraumatologie (ZAT) gegründet. Dort behandeln Unfallchirurgen und Geriater die Patienten gemeinsam. Darüber hinaus hat die Klinik für Geriatrie ihr medizinisches Angebot um die neuropsychologische Diagnostik erweitert. In diesem Rahmen finden Testungen der kognitiven Leistungsfähigkeit statt, um zum Beispiel Demenz zu diagnostizieren. Mit den Senioreneinrichtungen unter dem Dach von Pro Homine pflegt das Marien-Hospital eine enge Kooperation.

"Es ist wichtig, dass sich die Führungskräfte über gemeinsame Ziele verständigen und in eine Richtung marschieren", sagt Tiefenbacher. Sie verweist auf das ausgeprägte Teamverständnis zwischen Geschäftsführung, Betriebsleitung, ärztlichem und pflegerischem Dienst.

Quelle: RP
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