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Stiftung Wohlfahrtspflege tagt in Wesel

Wesel. WESEL Das Marien-Hospital war Gastgeber für eine Sitzung des Stiftungsrats der Stiftung Wohlfahrtspflege NRW. Das Gremium traf sich zu einer turnusgemäßen Sitzung im Gebäude von SPZ und Frühförderung. Die Stiftung hatte für den im Oktober 2013 eröffneten Neubau 2,6 Millionen Euro bewilligt - die höchste je ausgezahlte Summe.

Das SPZ ist eine ambulante Einrichtung für Kinder von null bis 18 mit Entwicklungsstörungen und chronischen Erkrankungen. Fachleute aus Medizin, Psychologie und Pädagogik untersuchen die Patienten und stellen einen Plan für deren Behandlung auf. Zu den Partnern des SPZ gehören Schulen, Kindertagesstätten und weitere Einrichtungen. Die Spezialambulanz betreut pro Jahr etwa 5000 Patienten aus den Kreisen Wesel und Kleve sowie angrenzenden Regionen. Die Frühförderstelle leistet als rehabilitative Einrichtung Hilfestellung und gezielte Förderung für Kinder und Familien. Hier werden Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt betreut, deren Entwicklung verzögert ist, die behindert oder von Behinderung bedroht sind. Um sie kümmern sich Mediziner und Therapeuten. Das Leistungsspektrum umfasst heilpädagogische und medizinisch-therapeutische Maßnahmen sowie ein Beratungsangebot für Eltern. Vor der nichtöffentlichen Sitzung des Stiftungsrats fand eine Begehung statt. Chefarzt Dr. Ullrich Raupp, Noch-Geschäftsführer Dr. Johannes Hütte und Robert Dahmen, stellvertretender Geschäftsführer des Hospitals, informierten die Gäste. Die Stiftung Wohlfahrtspflege fördert soziale Einrichtungen und Projekte in frei-gemeinnütziger Trägerschaft. Der Stiftungsrat entscheidet, was gefördert wird und in welcher Höhe. Die Stiftung schüttet nach Angaben von Geschäftsführer Norbert Killewald jährlich zwischen 22,5 und 26 Millionen Euro aus. Ihre Einnahmen stammen aus den Erlösen der Spielbanken und des Glücksspiels.

Quelle: RP
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