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Aus Den Schulen I
Theaterstück über HIV und Aids

Wesel. Wesel Mit einem beeindruckenden Theaterstück über das Thema HIV und Aids haben junge Schauspieler aus Südafrika auch Jugendliche in Wesel aufgerüttelt. "What's killing us now?" - was tötet uns jetzt? Diese und weitere provozierende Fragen zu HIV und Aids stellte die Theatergruppe bei ihrer deutschlandweiten Tournee. Auf Einladung der Kindernothilfe und begleitet von deren Team unter Leitung von Lennart Wallrich kam das engagierte Theaterteam auch an die Realschule Mitte Wesel.

In den beiden je gut einstündigen Vorstellungen mit anschließenden ausgiebigen Fragerunden zeigten die Schauspieler im voll besetzten Forum der Schule die katastrophalen Folgen auf, die Aids und HIV für Afrika haben. Durch Musik- und Tanzdarbietungen war das Theaterstück erfrischend schülernah. Allein in Südafrika sind fast sieben Millionen Menschen mit HIV infiziert oder an Aids erkrankt - eine existenzielle Bedrohung für den Kontinent. Nur durch gemeinsames Handeln aller Menschen können HIV und Aids bekämpft werden, so die Botschaft der Schauspieler. Dass die Akteure aus Südafrika ihre Szenen in Englisch aufführen, macht ihre Geschichte noch authentischer und spannender. " Das Thema HIV und Aids ist und bleibt ein Thema im Unterricht, wie beispielsweise in Biologie oder in meinem Fach, dem Religionsunterricht. Daher lag unserer Realschule auch sehr am Herzen, die jungen Akteure aus Südafrika mit ihrem Theaterstück als Gäste begrüßen zu können" sagte Carola Echelmeyer, Lehrerin und Ansprechpartnerin an der Realschule Mitte. Nach den Aufführungen gingen die Schüler und Schauspieler noch gemeinsam ins Eissportcenter Wesel.

Die Hilfsbereitschaft und Aufgeschlossenheit der Realschüler gegenüber den völlig unerfahrenen südafrikanischen "Eisläufern" ließ trotz mancher holprigen Kommunikation Freundschaften entstehen, die am Ende einen regen Austausch von Kontaktdaten, Umarmungen und manche Tränen bewirkte.

Insgesamt führen die Schauspieler aus KwaZulu Natal (Südafrika) das Drama bundesweit in zehn Schulen auf.

Finanziell gefördert wird die rund zweiwöchige Tournee durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit.

Quelle: RP
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