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Wesel
Stadtwerke übergeben Kaimauer an Delta-Port

Wesel. 200 geladene Gäste nahmen jetzt an einer informativen Häfen-Rundfahrt auf der Weseler River Lady teil. Von Klaus Nikolei

Ein nicht unwichtiger Baustein zum Gelingen der Hafengesellschaft Delta-Port war die knapp elf Millionen Euro teure Sanierung der Kaimauer im Stadthafen durch die Weseler Stadtwerke. Das Projekt ist bekanntlich vor knapp zwei Jahren erfolgreich abgeschlossen worden. Doch erst fand die offizielle Übergabe an Delta-Port statt. Und zwar bei strahlendem Sonnenschein an Bord der Weseler River Lady.

Stadtwerke-Chef Franz Michelbrink berichtete vor gut 200 geladenen Gästen aus der Logistikbranche, aus Verwaltung und Politik von der wechselvollen Geschichte des Stadthafens und den zahlreichen Problemen (Stichwort: Fund einer Weltkriegsbombe und einer scharfen Panzerfaust), die während der Sanierungsphase aufgetreten waren und gelöst werden mussten. Dann überreichte er Andreas Stolte, der vor drei Monaten den Posten des Hafengesellschafts-Chefs von Jens Briese übernommen hatte, ein geschliffenes und lackiertes Stück Spundwand. "Die erhält bei uns einen Ehrenplatz in einer Glasvitrine", sagte Stolte später im Gespräch mit der RP. Die offizielle Übergabe des kompletten Stadthafens soll übrigens in den nächsten Wochen unter Dach und Fach gebracht werden.

Zu Beginn der mittlerweile vierten Häfen-Rundfahrt, zu der Deltaport zusammen mit den Stadtwerken und den Firmen Hülskens (Stadthafen), Hegmann (Rhein-Lippe-Hafen), Contargo, Jerich und Sappi Logistics (Hafen Emmelsum), eingeladen hatte, ergriff Kreiskämmerer Karl Borkes in Vertretung für die Gesellschafter von Delta-Port das Wort. Dessen Rede schenkten vor allem auf dem hinteren Deck einige Gäste nicht die nötige Aufmerksamkeit. Borkes zeigte sich überzeugt davon, dass Delta-Port zu einem Markenzeichen für Logistik am Niederrhein wird.

Das sieht Andreas Stolte ganz ähnlich. Er ließ seine Zuhörer wissen, dass die Bedeutung von Delta-Port zunehmen werde, da immer mehr Konsumgüter mit Containerschiffen aus Südostasien nach Rotterdam und Antwerpen geliefert und dort auf Binnenschiffe und Züge verladen würden. "Wir sind optimal an diese Mega-Häfen angebunden und liegen vor den Toren eines riesigen Absatzmarktes mit 18 Millionen potenziellen Konsumenten", so Stolte.

Quelle: RP
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