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Schermbeck
Startschuss für Umbau von Spielplätzen an der Kolbe-Schule

Schermbeck. Pinkfarbene Bänder markierten zwar den Weg von der Schermbecker Maximilian-Kolbe-Schule (MKS) zum "Stricker"-Spielplatz an der Schienebergstege, doch Dauerregen verhinderte am Samstag das praktische Kennenlernen des Raumes eines geplanten Spiel- und Bewegungskonzeptes. So blieben die Besucher im überdachten Bereich der MKS, wo der von Josef Breuer geleitete Schulchor die wenigen Besucher mit dem zur Wetterlage passenden Lied "Mieses Wetter, unser Wetter" begrüßte und anschließend mit mehreren Liedern für Stimmung sorgte. Von Helmut Scheffler

Im Beisein der am Planungsprozess beteiligten Gruppen erinnerte Bürgermeister Mike Rexforth an die Planungsphase des Projektes "Schermbeck erLeben", das zu jenen 43 Zukunftsprojekten gehört, die von der Regionale 2016 gefördert werden. Im Fokus des Schermbecker Projektes stehen Spiel- und Freiflächen in Wohngebieten und im Ortszentrum. Sie sind in die Jahre gekommen und werden zum Teil kaum noch genutzt.

Als Geschäftsführerin stellte Uta Schneider die Arbeit der Regionale 2016 vor. Im westlichen Münsterland wird seit 2010 im Zuge des NRW-Strukturförderprogramms "Regionale 2016" an Projekten gearbeitet, die die Region fit für die Zukunft machen. Im Vordergrund stand das Miteinander von Politik, Verwaltungen, Wirtschaft, Bildungseinrichtungen, Verbänden, Vereinen und Bürgern.

Seit April bis zum Sommer 2017 werden unter dem Motto "ZukunftsLAND verbindet" alle 43 Projekte vorgestellt. Bei der Erstellung des Schermbecker Projektes beteiligten sich auch Bauamtsleiter Gerd Abelt und seine Mitarbeiter Ingrid Mügge und Günter Gätzschmann. Anhand großformatiger Karten auf Stellwänden erläuterten sie gemeinsam mit den DTP-Mitarbeitern Isabella di Medici, Sonja Brey und Tobias Fust die Schwerpunktthemen für das Schermbecker Spiel- und Bewegungsraumkonzept, das in mehreren zeitlichen Abschnitten bis 2020 umgesetzt werden soll. Dabei geht es um die Gestaltung der Spielplätze und Flächen in der Umgebung der Maximilian-Kolbe-Schule und der Gesamtschule. Ein Großteil der schulpflichtigen Kinder verbringt dort die meiste Zeit des Tages. Die ansprechende Gestaltung des unmittelbaren Umfeldes sowie des Schulumfeldes gilt demzufolge als erste Priorität. Die bestehenden Schulhöfe werden gestalterisch qualifiziert und weiter ausdifferenziert.

Der erste Abschnitt, für den am Samstag der Startschuss gegeben wurde, befasst sich mit Maßnahmen auf dem Spielplatz an der Schienebergstege und an der MKS. Der Spielplatz soll zu einem Kommunikationsraum und Treffpunkt für Kinder und Erwachsene umgestaltet werden. Es sollen dort ein Boulderfelsen, ein Wasserspiel- und ein Feierabendbereich entstehen. Zu den geplanten Maßnahmen an der MKS gehören ein differenziertes Spieleangebot, ein Spieleparcours und eine Motorikschulung sowie eine Qualifizierung des Schulhofes.

Die Vorstellung des Konzeptes an der MKS war mit einem Fest verbunden, wobei die Hüpfburg und einige andere Spielgeräte wegen des Regens nicht aufgebaut wurden. Stattdessen wurden mit den Kindern Rosen gebastelt und Bilder ausgemalt. Der Förderverein der MKS verwöhnte die Besucher in der Cafeteria.

Quelle: RP
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