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Wesel
Stefan Kawinski AfD

Wesel. Stefan Kawinski will seine Wähler vor allem über das Internet erreichen. "Ich mache sehr viel in Sachen Facebook, was auch sehr gut ankommt", sagte der Kandidat der AfD im Wahlkreis Wesel III bei seiner Vorstellung auf der Landeswahlversammlung der NRW-Afd. Rund 1000 Menschen folgen seiner Seite - was durchaus beachtlich ist. Dort schimpft er über den "Einheitsbrei Politik" in Nordrhein-Westfalen. Oder warnt angesichts von Ausschreitungen auf den Kölner Rheinterrassen Anfang April, dass es das "friedliche Deutschland, so wie wir es kennen" bald nicht mehr geben werde.

Die AfD ist die Wundertüte im Landtagswahlkampf. Bei Umfragen kommt sie auf knapp zehn Prozent, aber in der Partei brodelt es. Unklar ist, wie sich das auf die Ergebnisse auswirkt. In die eine wie in die andere Richtung. Politiker ist Stefan Kawinski eigentlich nicht: Der Vater von vier Kindern ist Kraftfahrer, wollte wegen seiner ganz alltäglichen Erfahrungen in die Politik. Mit vier kleinen Kindern sei es trotz finanzieller Unterstützung schwer, über die Runden zu kommen, sagte Kawinski bei der Vorstellung. "Ich sollte Weihnachtsgeld von meinem Chef bekommen, da musste ich dankend ablehnen, weil diese Unterstützung sonst wegfällt." Er kritisierte auch die Planungsfehler der Landesregierung, die dazu führten, dass man Millionensummen an den Bund zurücküberweisen müsse. Auf mehrfache Anfrage unserer Redaktion reagierte Kawinski nicht. Ein Sprecher der AfD Kreis Wesel teilte aber mit, der Kandidat habe sich im Urlaub befunden.

lukra

Quelle: RP
 
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