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Wesel
Stiftung hilft Kindern ihr Talent zu finden

Wesel. Die Bürgerstiftung Krea(k)tiv möchte Kinder mit verschiedenen Projekten animieren, ihre Neugier auf neue Dinge zu fördern und ihre individuellen Stärken herauszustellen - und so Selbstbewusstsein zu erlangen.

Kinder neugierig machen und halten, sie fördern und ihrer Kreativität einen Raum geben - das sind die Ziele der Bürgerstiftung Krea(k)tiv. Bei ihrer fünften so genannten Leuchtturmveranstaltung in den Räumen der Altana AG gaben die Stiftung und durch sie aktive Kinder einen Einblick in ihre Projekte und Arbeiten. Oliver König von der Altana AG, die die Schirmherrschaft inne hat, stellte die hohe Bedeutung der Arbeit der Stiftung heraus, denn schließlich vermittelt diese mit den Projekten und der Arbeit mit den Kinder genau die Charaktereigenschaften, die sich jedes Unternehmen auch von seinen Mitarbeitern wünsche: Aktivität, Kreativität und Neugier. Und so lautete sein Appell: "Probier aus, was in dir steckt".

Genau das taten die Kinder. Erstmals leitete Sängerin Angie Damschen einen Chor - den der "Kreaktiv-Voices". Dessen Mädchen bewiesen, dass "Singen Flügel verleiht". Mittels erlernter Atemtechnik, Bewegung und Körpergefühl entstehen Atmosphäre, positive Stimmung und Selbstbewusstsein - auch das wird bei den Projekten der Stiftung gefördert. Deren Angebot ist umfangreich, wie Vorstandsmitglied Gerhard Wölki schilderte. Er hob die große Unterstützung durch Bürger, Firmen und Institutionen hervor. "Hier fühlen wir uns wohl, hier hilft man uns", sagte er. Die "Macher" der Stiftung spürten die Energie, die Aktivität der Kinder und das Vertrauen der Eltern. So könne man "vielleicht ein kleines Fundament" bei der Entwicklung der Kinder setzten. Weitere Projekte präsentierten sich. Angelika Tenberge hilft Kindern, ihr eigenes Buch zu erstellen - mit ihren eigenen Geschichten und passenden Bildern. Susanne Jantsch stellte den beliebten Circus Tausendtraum vor, bei dem Kinder innerhalb einer Woche lernen, am Trapez oder auf dem Seil zu turnen, als Fakir das Feuer zu bändigen oder als Clown Menschen zum Lachen zu bringen. Vertrauen, Körpergefühl, Verantwortung, Spaß und gute Laune gehören dazu. Petra Sperlbaum verriet, was sich hinter dem Projekt "Färberwerkstatt" verbirgt und wie man aus Rotkohl oder Löwenzahn natürliche Farben herstellt. Heraus kommt dabei ein buntes Buch, in dem die Kinder ihre selbsthergestellten Farben verewigen. Da kann es auch sein, dass nebenher noch das ein oder andere natürliche Heilmittel gleich mit erfunden wird. Mit einer Versteigerung von Holzstühlen, die während eines Projekts bemalt wurden, sammelte die Stiftung Spenden.

(ter)
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