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Wesel
Streetfood-Markt: 25 Stände locken zum Berliner Tor

Wesel. Stadtmarketing-Ausschuss stellt Weichen für die Zukunft von Wesel Marketing / Neuer Standort für Wilhelm-I.-Torso? Von Klaus Nikolei

Frisch aus dem Urlaub zurück informierte gestern Wesels Citymanager Thomas Brocker den Ausschuss für Kultur und Stadtmarketing über interessante Neuigkeiten. So werden beim 2. Weseler Streetfood-Markt am Samstag und Sonntag, 8. und 9. Oktober, anspruchsvolle Fast-Food-Fans an 25 Ständen und Trucks ausgiebig schlemmen können. Von Gourmet-Burgern über Kreationen mit dem angesagten Pulled Pork (langsam gegartes Schweinefleisch) bis hin zu Thai-Spezialitäten und Gourmet-Taccos gibt es rund um das Berliner Tor praktisch alles, was Menschen mit viel Hunger und wenig Zeit lieben. Bei der Premiere im April wurden die Anbieter von den Massen förmlich überrannt. Und sollte das Wetter mitmachen, dürften sich am Samstag von 11 bis 20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 18 Uhr vor den Ständen wieder lange Schlangen bilden.

Auf die Kritik, dass es zu wenig Sitzmöglichkeiten gegeben habe, hat man reagiert. So werden auf den Treppen am Tor Bierzeltgarnituren aufgebaut. "Wir werden aber alles nicht so dekorieren wie beim Gourmetfest. Es soll nicht zu gemütlich werden, sondern alles etwas einfacher sein", so Brocker.

Der dürfte übrigens zufrieden sein mit der Entscheidung des Ausschusses, die Wesel Marketing GmbH in der bestehenden Form bis 2028 weiterzuführen und für die Arbeit von Brocker & Co. jährlich 577.930 Euro zur Verfügung zu stellen. Nur Friedrich Hillefeld (Grüne) stimmte gegen den Beschlussvorschlag. Er wollte, dass erst mit den privaten Gesellschaftern - Werbegemeinschaft, Niederrheinische Sparkasse Rhein-Lippe, Volksbank Rhein-Lippe, Altana - gesprochen werde. Dezernent Daniel Kunstleben argumentierte, dass die Entscheidung Basis und ein Signal für die Gespräche mit den Gesellschaftern sei. Sollte es zu Problemen kommen, wird sich der Ausschuss erneut mit der Sache beschäftigen.

Neben Brocker brachte auch Wesels Kulturbeauftragte Heike Kemper die Politik auf den neuesten Stand. Sie berichtete, dass der Förderkreis engagierter Weseler die Idee habe, den Torso von Wilhelm II. zwischen Zitadellen-Haupttorgebäude und Preußen-Museum zu platzieren. Den von der Politik ausgeguckten Standort zwischen Museum und Rheinbabenstraße hatte der Förderkreis abgelehnt.

Quelle: RP
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