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Wesel
Studie zeigt Mängel bei Digitalisierung

Wesel. 58 Prozent der Unternehmer in der Region räumen ein, bei digitalen Medien und Absatzwegen noch innovativer werden zu können - das geht aus der vierten Unternehmerkunden-Studie der Commerzbank hervor. Das sind deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt. Gut jeder Zweite sieht Verbesserungspotenzial bei der Digitalisierung von Prozessen und Arbeitsabläufen, als größte Hürde dafür werden zu viel Regulierung und langwierige Genehmigungsprozesse angesehen. Indes betrachten zwei Drittel der Unternehmer den Standort als innovationsfreundlich, nur sechs Prozent als innovationsfeindlich. Und knapp zwei Drittel setzen auf die regelmäßige Entwicklung neuer Produkte, die Durchführung innovativer Projekte sowie die Mitgliedschaft in Netzwerken, jeweils etwas intensiver als es im Bundesschnitt der Fall ist - der Boden für mehr Innovation, speziell im digitalen Bereich, ist also durchaus geebnet. Von Jan Schnettler

Für die repräsentative Studie wurden bundesweit 3210 Unternehmerkunden aller Banken befragt, in der Region Mönchengladbach, zu der auch Wesel, Kleve, Emmerich, Erkelenz, Viersen und Krefeld gehören, 50. In besagter Region betreuen 30 spezialisierte Commerzbank-Berater 18.680 Unternehmerkunden mit einem Umsatz bis 15 Millionen, bundesweit mehr als eine Million und damit jeden vierten am Markt. Interessant: 92 Prozent der Unternehmer in der Region beurteilen die Geschäftsentwicklung ihrer Branche als sehr gut oder gut, deutlich mehr als im Vorjahr (78 Prozent) und im Bundesschnitt (86). Auch die Auftragslage wird zu 92 Prozent als stabil oder besser bezeichnet, 82 Prozent rechnen für 2018 mit stabiler oder positiver Entwicklung.

Quelle: RP
 
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