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Niederrhein
Studie zur Angleichung der Ost-West-Gehälter

Niederrhein. Auch gut 25 Jahre nach der Wiedervereinigung werden sowohl die Renten als auch die Rentenanwartschaften in Ost- und Westdeutschland nach getrennten Regeln berechnet. Dies endet, wenn die Löhne und Gehälter in Ostdeutschland weitgehend das westdeutsche Niveau erreicht haben. Das ist aber erst teilweise halbwegs der Fall. Ein einheitliches Rentenrecht würde einen nennenswerten Teil der ostdeutschen Arbeitnehmerschaft zurzeit deutlich schlechterstellen und müsste sozialpolitisch flankiert werden. Wie schwierig der Weg zur Angleichung ist, untersucht eine Studie der Uni Duisburg-Essen.

Die Lohn- und Gehaltsdifferenz lag 2014 im Mittelwert aller Branchen bei 493,31 Euro; im Produzierenden Gewerbe verdienten die Ost-Beschäftigten im Durchschnitt sogar 919,40 Euro weniger als ihre Kollegen im Westen. "Ein Großteil des Lohnabstands lässt sich durch Unterschiede in der Wirtschaftsstruktur, Betriebsgröße und Unterschiede im beruflichen Tätigkeitsniveau erklären, aber eine - gewichtige - unerklärbare Restgröße bleibt" sagt Forscher Dr. Andreas Jansen.

Mehr dazu: www.iaq.uni-due.de/iaq-forschung/2016/fo2016-02.php

Quelle: RP
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