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Wesel
Tablet-Computer halten Einzug in Rat und Ausschüsse

Wesel. Schon vor Monaten hatte die CDU die Verwaltung gebeten, die Voraussetzungen zu schaffen, dass Politiker und Sachkundige Bürger künftig die Vorlagen für die Rats- und Ausschusssitzungen auch ganz bequem auf ihren tragbaren Tablet-Computern aufrufen können. So könnte der Papierverbrauch im Rathaus deutlich gesenkt werden. Denn manche Unterlagen sind mehrere Kilo schwer.

Der Wunsch der CDU-Ratsfraktion nach dem Einstieg in die "digitale Gemeindearbeit" ist mittlerweile in Erfüllung gegangen. Eine spezielle App, mit der sich die Ausschussmitglieder in das Ratsinformationssystem einwählen können, ist freigeschaltet. Darüber hat die Verwaltung jetzt die Fraktionsvorsitzenden informiert. Bedeutet, dass die ersten Politiker bei der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 16. Februar ihre (privaten) Tablett-Computer vor sich liegen haben werden.

Ebenfalls hat die Verwaltung die Politik darüber informiert, dass man nach der Schließung der beiden Notunterkünfte (Lippeglacis, Trappstraße) Ende Februar neue "kommunale Flüchtlinge" erwartete, für deren Unterbringung die Stadt zuständig ist. Wie CDU-Fraktionschef Jürgen Linz mitgeteilt hat, sei man sich einig darüber, dass Asylbewerber weiterhin dezentral nur in Wohnungen untergebracht werden sollen. Wichtig sei, dass nun neuer sozialer Wohnraum überall in der Stadt entstehen und jeder Bauantrag daraufhin geprüft werden müsse.

Übrigens: Private Investoren haben offensichtlich Interesse am Kauf der ehemaligen Landwirtschaftsschule an der Stralsunder Straße. Die befindet sich in Besitz des Kreises. Das ursprüngliche Interesse der Stadt an dem Objekt hat nachgelassen, weil die Investoren bereit sein sollen, mehr zu zahlen.

(kwn)
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